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Welttag des Stotterns – Mehr als ein Knoten in der Zunge

22.10.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wwwas b-b-bedeutet Stottern? Hat da jemand plötzlich einen Knoten in der Zunge? Nein, Menschen, die stottern, haben eine Störung beim Sprechen. Sie können nicht immer flüssig reden. Davon sind auch viele Kinder betroffen. Sie haben es oft nicht leicht. Andere ärgern sie und lachen über sie.

Einige Leute glauben sogar, Stottern habe mit Dummheit zu tun. Das ist Blödsinn! Fachleute sagen: Stotterer sind nicht nervöser, ängstlicher oder sonst anders als andere Menschen. Woher das Stottern aber genau kommt, ist noch etwas unklar.

Um über das Thema zu informieren, gibt es am 22. Oktober den Welttag des Stotterns. Das ist in diesem Jahr an diesem Donnerstag. Dieser Tag soll unter anderem auf die Probleme von Menschen aufmerksam machen, die mit dieser Sache leben. Das Motto in diesem Jahr lautet: „Mehr als ein Knoten in der Zunge“. Es soll zeigen, dass viele Menschen sehr unter ihrem Stottern leiden. Aber auch, dass ein Stotterer ein Mensch ist, der nicht nur stottert – sondern zu dem viel mehr gehört. Stottern kommt bei uns gar nicht so selten vor. Ungefähr eins von 20 Kindern im Alter zwischen zwei und sechs Jahren stottert, schätzen Fachleute. Wer betroffen ist, weiß meist ganz genau, was er oder sie sagen will. Aber die Worte kommen einfach nicht richtig heraus.

Es handelt sich dabei um eine körperliche Störung, sagen die Experten. Bei einigen hört das Stottern im Laufe der Zeit von allein auf. Bei anderen bleibt es. Jungen stottern öfter als Mädchen, berichten die Fachleute. Warum die Sprache dann aber nicht so fließen will, ist noch nicht richtig erforscht. Vermutlich gibt es mehrere Gründe.

Einige Experten meinen zum Beispiel, dass eine Veranlagung zum Stottern vererbt wird. Das bedeutet, dass Stotterer öfter Verwandte haben, die auch stottern. Außerdem kann eine Art Teufelskreis entstehen: Wenn beispielsweise ein Kind anfängt zu stottern, bekommt es vielleicht Angst vor dem Sprechen. Es versucht krampfhaft, sich nicht zu verhaspeln – und stottert dann möglicherweise umso mehr. Aber: Stottern lässt sich gut behandeln. Fachleute können Kindern und Erwachsenen oft sehr gut helfen, das Problem in den Griff zu bekommen.

Bei manchen Menschen kommen die Worte einfach nicht aus dem Mund heraus. Selbst berühmte Schauspieler kennen das: Auch „Mister Bean“ soll früher gestottert haben. Foto: Wiedl/Haid

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