Schwerpunkte

Paulas Nachrichten

„Weihnachten im Schuhkarton“ – Besondere Geschenke

19.11.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

the rocking horse winner essay phd thesis biomass combustion love exists essay formatting a mid term paper help „Wir brauchen ein Bilderbuch, Malstifte und ein Malbuch“, ruft Johann. „Und ein Kuscheltier“, sagt seine Schwester Martha. Beide sitzen am Tisch und überlegen, worüber sich das kleine Mädchen freuen würde, das ein Weihnachtspaket von uns bekommen soll. Wir haben von Freunden gehört, dass es die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ gibt.

Dabei kann man Geschenke in einen Schuhkarton packen. Das ist für ein Kind irgendwo auf der Welt, das sonst Weihnachten ohne Geschenke feiern müsste. Bei der Aktion machen wir dieses Jahr mit. Wir packen ein Weihnachtspaket für ein Mädchen, das zwischen zwei und vier Jahre alt ist. Also: Was braucht so ein Kind? Martha überlegt und grinst. Ihr ist noch etwas eingefallen: Spangen. Das ist eine gute Idee, finden wir und packen im Geschäft neben den Haarspangen gleich noch einen Kamm in den Einkaufswagen.

Nach zwei Tagen haben wir alle Geschenke zusammen. Jetzt wird das Weihnachtspaket gepackt. Alles kommt in einen Schuhkarton. Den müssen wir vorher noch mit Papier bekleben, am besten mit Geschenkpapier. „Nein“, sagt Johann. „Wir bemalen Packpapier, das sieht viel schöner aus.“ Er holt die Mal-Kittel und Wasserfarben. Nach einer halben Stunde haben wir alle zusammen das Papier bemalt.

Während die Farbe trocknet, schauen wir uns noch mal an, was alles in den Karton kommen soll: Ein Malheft, Buntstifte, dazu einen Spitzer, zwei Bodys, Socken und Hausschuhe, eine Zahnbürste und Zahnpasta, ein Foto von uns, zwei gemalte Bilder von Johann und Martha, Schokolade, ein Untersetzer aus Bügelperlen, ein Kuscheltier, ein Buch und noch ein paar Luftballons.

„Das Papier ist trocken“, rufen beide Kinder. Wir können endlich den Karton mit dem Papier bekleben. Einpacken dürfen wir die Geschenke nicht. Bei der Sammelstelle, wo wir das Paket abgeben wollen, werden alle Schuhkartons noch einmal überprüft. Man darf nämlich bestimmte Sachen nicht verschenken. Gebrauchtes Spielzeug etwa, oder Lebensmittel, die unterwegs schlecht werden können.

Der Schuhkarton ist beklebt, jetzt können wir packen. „Das Kuscheltier muss nach oben, dann sieht das Mädchen es sofort“, meint Johann. Nach fünf Minuten sind wir fertig. Der Schuhkarton wird mit einem Gummi zusammengehalten, zukleben darf man nicht. „Jetzt fehlt nur noch der Aufkleber“, sage ich. Den haben wir von der Organisation „Geschenke der Hoffnung“ bekommen, die die Pakete zu den Kindern schickt, die arm sind und ohne solche Päckchen keine Weihnachtsgeschenke bekommen würden.

Unser Aufkleber ist rot. Das bedeutet, dass das Paket für ein Mädchen ist. Wir kreuzen an, dass die Geschenke für ein Mädchen sind, das zwei bis vier Jahre alt ist. „Fertig“, rufen beide Kinder. Jetzt müssen wir das Paket zur Sammelstelle bringen. Unsere ist in einem Spielzeugladen in Köln. Wir ziehen uns an und fahren hin. „Das ist aber ein schönes Paket“, staunt die Verkäuferin. „Da wird sich das Mädchen bestimmt freuen.“ Bis Weihnachten dauert es zwar noch eine Weile, aber der Schuhkarton hat eine lange Reise vor sich und muss pünktlich zum Fest angekommen sein.

Ob das Paket nach Polen, nach Moldawien oder in ein anderes der 14 Länder kommt? Wir wissen es nicht. Aber das ist egal. Hauptsache ein Kind bekommt unser Paket. Aber auch Johann und Martha kriegen ein kleines Geschenk. Zum Dank für die tolle Arbeit gibt’s für jeden von der Verkäuferin einen Stift.

Der Schuhkarton mit den Geschenken ist hübsch verpackt, jetzt kann es losgehen. Foto: Michael Stang

Paulas Nachrichten

Schildkrötenrennen im Garten

Speedy bekommt eine Obstkiste als Schlafplatz

BERLIN (dpa). Rafa und seine Schwester Niki sind ziemlich unterschiedlich. Der Junge bezeichnet sich selbst als „Problemkind“ und liebt Kartfahren über alles. Niki dagegen wünscht sich sehnlichst ein Haustier.

Eines…

Weiterlesen

Weitere Nachrichten von Paula Alle Nachrichten