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Was wächst und was gebraucht wird

26.06.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Landwirtschaft ist zuständig für alles, was wächst – Tiere und Pflanzen

Die Erdbeeren im Quark, die Salami auf dem Brot, Holz für das Klettergerüst – das gehört irgendwie zusammen. Denn diese Dinge kommen alle aus der Landwirtschaft.

Landwirt Peter Hagel mäht mit seinen beiden Pferden und einem Balkenmähwerk eine Wiese. Die niedersächsischen Landesforsten setzen bei Lüneburg Pferde bei der Pflege von waldfreien Flächen wie Weideland und Heideflächen ein. Pferde arbeiten nur noch selten in der Landwirtschaft. Viel wichtiger sind zum Beispiel Erntemaschinen. Foto: Philipp Schulze/dpa
Landwirt Peter Hagel mäht mit seinen beiden Pferden und einem Balkenmähwerk eine Wiese. Die niedersächsischen Landesforsten setzen bei Lüneburg Pferde bei der Pflege von waldfreien Flächen wie Weideland und Heideflächen ein. Pferde arbeiten nur noch selten in der Landwirtschaft. Viel wichtiger sind zum Beispiel Erntemaschinen. Foto: Philipp Schulze/dpa

BERLIN (dpa). Fast die Hälfte der Fläche von ganz Deutschland gehört dazu. Trotzdem denken die meisten wohl nur selten an die Landwirtschaft. Dabei ist sie vielfältig: Es geht etwa um den Anbau von Gemüse und Getreide, um Tiere, Felder und Wälder. Und natürlich Menschen und Bauernhöfe! Gerade startet die Ernte so richtig. Wir haben deshalb einige Infos dazu gesammelt.

 

ERNTE: Den größten Anteil an der Landwirtschaft hat bei uns der Ackerbau. Besonders häufig wird Weizen angepflanzt. Am Donnerstag berichteten Fachleute allerdings: Dieses Jahr wird wohl etwas weniger Weizen geerntet, weil es zuletzt zu trocken war. Viel Platz in Deutschland wird auch gebraucht, um Futter für Tiere zu erzeugen. Im Vergleich dazu sind die Flächen für Obst und Gemüse fast winzig. Bei Gemüse und Feldfrüchte ist die Kartoffel besonders wichtig. Beim Obst liegt der Apfel vorn. Immer wichtiger wird auch der Anbau von Pflanzen als Rohstoff. Aus ihnen wird dann zum Beispiel in Kraftwerken Strom erzeugt.

TIERE: Fachleute sprechen in der Landwirtschaft von Nutztieren: Denn wir nutzen ihr Fleisch oder auch die Milch. Allein beim Geflügel leben hier ungefähr 170 Millionen Hühner, Puten und etwa Enten.

Dazu kommen ungefähr 27 Millionen Schweine und zwölf Millionen Rinder. Nicht alles wird hier verbraucht. Auch andere Länder kaufen Fleisch und Milch aus Deutschland.

 

ÖKO ODER NORMAL: Die beiden Arten der Landwirtschaft sind recht unterschiedlich: Zum Beispiel haben die Tiere bei der Öko-Landwirtschaft mehr Platz. Das macht das Fleisch aber teurer als aus Haltung in den meisten anderen Ställen.

Ähnlich ist es im Pflanzenanbau: Öko heißt fast ohne Chemie und macht deshalb mehr Arbeit. Häufig ist auch die Ernte kleiner. Es schont aber die Umwelt.

 

BAUERNHÖFE: Insgesamt gibt es in Deutschland fast 300 000 Betriebe, die mit Landwirtschaft zu tun haben. Die meisten finden sich im Bundesland Bayern.

Manche sind nur so groß wie ein paar Fußballfelder, andere wieder riesig mit Ställen für Tausende Tiere oder gigantischen Äckern und großen Wäldern.

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