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Was tun gegen Neid-Gefühle?

01.10.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

BERLIN. Neidisch ist jeder mal. Aber kaum einer traut sich, darüber zu sprechen. Wie gut, dass Mira und Wanja so mutig sind, ihre Erfahrungen zu teilen.

„Ich bin manchmal neidisch, weil meine Freundin mehr darf als ich“, erzählt die achtjährige Mira. „Die darf jeden Tag Handy spielen und was gucken und Hörspiel hören!“

Neidisch ist Mira auch, wenn sie feststellt, dass andere schönere Sachen haben als sie. „Dann werde ich manchmal wütend auf mich selber, weil ich finde, die anderen sind irgendwie besser. Das merke ich im ganzen Körper.“

Kein schönes Gefühl. Zum Glück hat Mira ein gutes Mittel dagegen. „Ich denke dann, das ist Quatsch, weil jeder Mensch so ist wie er ist. Da gibt es kein besser und kein schlechter!“

Auch Wanja kennt das Gefühl von Neid. Er ist neun Jahre alt. „Es gab eine Zeit, da hatte mein Freund immer jemanden zum Spielen“, erzählt er. Er selbst wurde dagegen oft ausgeschlossen und geärgert. In solchen Situationen konnte er an nichts anderes mehr denken. „Im Kopf rasen die Gedanken dann richtig schnell.“

Auch bei Wanja regt sich dann Wut im Bauch. „Ich stelle mir dann vor, dass es umgekehrt ist, also dass ich an der Stelle meines Freundes bin und er an meiner“, sagt er. „Das ist ein gemeiner Gedanke. Aber dann fühl ich mich besser.“ Auf Dauer helfen Wutgedanken jedoch nicht, weiß Wanja. Besser ist es, wenn er versucht, die Situation aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. „Ich denke daran, dass ich manchmal auch Unterstützung von anderen bekomme.“ Dann ist der Neid wie weggeblasen. dpa

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