Paulas Nachrichten

Was tun bei Läusen?

07.03.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Na, juckt es am Kopf? Das kann passieren, wenn man etwas über Läuse liest. Doch wenn es oft am Kopf juckt oder ihr euch häufig im Nacken kratzt, kann das auch ein Zeichen für Läuse sein.

Wer es genau wissen will, sollte die Eltern nachschauen lassen. Vor allem, wenn in der Schule „Kopflaus-Alarm“ herrscht, sollte jeden Abend jemand euren Kopf untersuchen. Das geht so ähnlich wie bei den Affen im Zoo und kann auch ganz kuschelig sein. Am besten setzt ihr euch unter eine helle Lampe. Dann streicht jemand Strähne für Strähne das Haar glatt – und zieht einen kleinen Scheitel. Mit einer Lupe wird dann genau hingeschaut. Besonders gründlich muss im Nacken, seitlich am Kopf, an den Schläfen und hinter den Ohren gesucht werden. Läuse sind schwer zu entdecken. Also habt Geduld! Mit ein bisschen Erfahrung sind die dunklen Läuse und braunen Eier gut zu erkennen. Noch leichter zu sehen sind die weißen Eihüllen – Nissen genannt. Sie kleben meist etwa einen Zentimeter von der Kopfhaut entfernt am Haar.

Wenn Läuse da sind: keine Panik! Allerdings braucht ihr nun etwas Geduld. Zuerst muss ein Läusemittel her, das muss ins Haar einmassiert werden und einwirken. Jetzt seid ihr dran: mit Stillsitzen und Abwarten. Ein Hörspiel oder eine Kindersendung können die Zeit gemütlich machen.

Dann kommt der zweite wichtige Teil: das Auskämmen. Strähne für Strähne muss mit einem Läusekamm abgekämmt werden. Dazu kannst du dich über den Badewannenrand beugen. Auf einer hellen Wanne sind die dunklen Läuse und Eier nämlich gut zu erkennen. Ihr könnt den Kamm auch mit hellem Papier oder Küchentuch abwischen, um sie zu finden.

Die beste Methode, die Eier zu entfernen, ist das Lausen wie bei den Affen! Dazu muss jemand die Eier zwischen den Fingernägeln des Daumens und des Zeigefingers einquetschen und vom Haar abziehen. Bei langen Haaren ist es manchmal am einfachsten, einzelne Haare auszureißen, an denen viele Eier kleben. Das kann aber ziepen. Egal, welches Mittel ihr nehmt, immer muss gekämmt werden. In den Tagen danach muss jemand eure Haare kontrollieren. Und immer braucht es eine zweite Anwendung, meist nach acht bis zehn Tagen.

Eine Kopflaus (lat.: Pediculus humanus capitis) ist zum Größenvergleich neben einem Streichholzkopf zu sehen. Foto: Seeger

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