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Was Städte gegen

19.09.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Lautes Feiern und Grölen: Vor allem an den Wochenenden ziehen viele betrunkene Menschen durch die Städte. Sie sind dann aber nicht nur laut, sondern prügeln sich auch oft. Außerdem fahren einige von ihnen betrunken Auto und bauen dann schlimme Unfälle. Viele Städte wollen deswegen gegen das übermäßige Alkohol-Trinken vorgehen. dpa-Nachrichten für Kinder zeigt Beispiele, was sich einige Städte überlegt haben.

– Berlin: Auf mehreren Spielplätzen in Berlin darf seit einigen Monaten kein Alkohol mehr getrunken werden. Wer sich nicht an das Verbot hält, muss eine Strafe zahlen.

– Magdeburg (in Sachsen-Anhalt): Auf dem zentralen Hasselbachplatz darf seit Februar nachts gar kein Alkohol mehr in der Öffentlichkeit getrunken werden. An dem Platz gibt es viele Bars und Restaurants. Deswegen hatte es dort in der Vergangenheit immer wieder Ärger mit Betrunkenen gegeben. Das Alkohol-Verbot soll helfen, dass auf diesem Platz nicht mehr so viel passiert.

– Mannheim (in Baden-Württemberg): Mannheim verschickt im Kampf gegen Alkohol „blaue Briefe“. Wenn also ein Kind oder ein Jugendlicher betrunken aufgegriffen wird, bringt die Polizei ihn oder sie nach Hause. Wenige Tage später flattert dann der „Elternbrief Alkohol“ vom Jugendamt ins Haus. Darin wird Hilfe angeboten.

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