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Was passiert beim Klimawandel mit den Meeren?

27.12.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Über das Klima reden zwar alle. Aber nicht alle wissen genau Bescheid. Wir beantworten Fragen, was mit der Erde geschieht, wo sich Dinge ändern und warum.

Schmelzen die Gletscher und Eisflächen etwa in Grönland, steigen die Meeresspiegel.  Foto: David Goldman/AP/dpa
Schmelzen die Gletscher und Eisflächen etwa in Grönland, steigen die Meeresspiegel. Foto: David Goldman/AP/dpa

Wir fahren Auto, heizen mit Öl und Gas, verbrennen Holz und Kohle: All das sorgt dafür, dass klimaschädliches Kohlendioxid in die Luft gelangt. Doch nicht alles bleibt dort! Ein großer Teil davon wird von den Meeren aufgenommen. Etwa eines von drei Kohlendioxid-Teilchen, das die Menschen verursacht haben, verschwindet darin.

Das ist gut, denn damit geschieht der Klimawandel langsamer. Aber es ist auch schlecht, denn dadurch wird das Wasser saurer. Das ist ein Problem für Lebewesen, die Kalk bilden. Dazu gehören etwa Korallen und Muscheln. Das saurere Wasser macht es für diese Lebewesen schwerer, Kalk herzustellen. Irgendwann löst es den Kalk sogar auf.

Neben der Versauerung hat die Klimaerwärmung noch einen ganz anderen Effekt auf die Meere: Sie werden größer. Das bedeutet, dass die Meeresspiegel langsam ansteigen. Das bedroht Menschen, die an der Küsten leben. Vor allem bei Stürmen können sie ihr Zuhause verlieren.

Das Wasser steigt aus mehreren Gründen. Zum einen braucht Wasser normalerweise mehr Platz, wenn es wärmer wird. Steigt also die Temperatur der Ozeane, dehnt sich das Meer aus. Außerdem führt die Erderwärmung dazu, dass Gletschereis schmilzt, etwa in den Bergen, in Grönland und in der Antarktis. Fließt geschmolzenes Eis in die Meere, führt das ebenfalls zum Anstieg. dpa

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