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Was Kinder unter Druck setzt

15.07.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Auch Kinder können unter Stress leiden, nicht nur Erwachsene

Auch Kinder sind manchmal gestresst, nicht nur Erwachsene. Die acht Jahre alte Karla und der zehnjährige Juri aus Berlin erzählen:

Morgens vor der Schule ist die Zeit oft knapp: „Wenn ich auf die Uhr gucke und sehe, dass es schon halb acht ist, dann habe ich Angst, dass ich zu spät komme“, sagt Karla. „Dann fängt bei mir im Kopf alles an zu rasen.“

In solchen Situationen passieren dann manchmal Missgeschicke. Das macht dann noch mehr Stress. Karla vergaß mal ihre Maske, und sie mussten deshalb wieder zurück.

Weil sie den Mundschutz in der Eile nicht fand, nahm sie den ihres Vaters. „Dann wollte ich einen Knoten reinmachen, und dabei haben meine Hände gezittert“, sagt Karla. Zum Glück wusste ihr Papa Rat. „Der hat mir gesagt, dass ich mich erst einmal ruhig hinsetzen soll“, erzählt sie. Das half.

Juri ist zum Beispiel oft gestresst, wenn er bei einem Computer-Fußballspiel gegen einen richtigen Gegner zockt. „Wenn ich denke, ich verliere das Spiel, dann werden meine Hände schwitzig“, sagt er zu dieser Situation.

Dann rutscht er vom Gerät ab. Er kann auch nicht mehr klar denken. „Dann versuche ich einzuatmen und wieder auszuatmen und mir eine Taktik zu überlegen“, sagt er. dpa

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