Paulas Nachrichten

Was ist ein Taifun?

22.03.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ein Taifun ist ein großer Wirbelsturm, der in Asien über dem Pazifik entsteht. Im Spätsommer kommen Taifune besonders häufig vor. Dann ist das Meer von den Sommermonaten aufgeheizt, und viel Meerwasser verdunstet. Wassertröpfchen steigen in großen Dampfwolken in die Luft auf. Wenn der Dampf verdunstet, strömt von allen Seiten Luft nach. Und weil die Erde sich dreht, fängt auch diese strömende Luft an, sich zu drehen. Das sieht dann aus wie in einer Spirale und ein riesiger Wirbel entsteht. In der Mitte, im so genannten „Auge“ des Taifuns ist es ganz ruhig. Dafür kreist drumherum ein gewaltiger Sturm. Erst wenn der Taifun über Festland fegt oder über kühleres Wasser, kommt kein Wasserdampf mehr nach - und dem Sturm geht die Puste aus. Solche Wirbelstürme entstehen auch über anderen Meeren, nicht nur über dem Pazifischen Ozean. Dann haben sie aber andere Namen, die Du bestimmt auch schon einmal gehört hast: Wenn sich ein Wirbelsturm über dem Atlantischen Ozean bildet, heißt er „Hurrikan“ (sprich: „Hörrikän“). Über dem Indischen Ozean werden sie dagegen „Zyklon“ genannt. (asf)

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