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Was haben Kühe mit dem Klima zu tun?

10.01.2022 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Über das Klima reden alle. Aber nicht alle wissen genau Bescheid. Kühe rülpsen und pupsen. Rinder können dafür nichts, das liegt einfach an ihrer Verdauung. Die dabei ausgestoßenen Gase sind mit Schuld an der Erwärmung der Erde. Ein paar Rinder würden der Erde nichts ausmachen, doch wir Menschen halten viele Millionen dieser Tiere. Das passiert, um ihr Fleisch zu essen und ihre Milch zu trinken. Rinder stoßen beim Verdauen schädliche Gase wie Methan aus. Oft wird der Kuhdung auch zum Düngen verwendet, wobei noch mehr dieser Gase in die Luft gelangen. Hinzu kommt: Die Tiere fressen viel Futter, das extra für sie angebaut wird, etwa Mais, Soja und Weizen. Sogar den Transport von Futter sowie von Fleisch und Milch kann man mitzählen, wenn man ausrechnet, wie stark Rinder zum Klimawandel beitragen. Tatsächlich diskutieren Fachleute darüber, wie groß genau das Problem ist. Klar ist, dass gerade in reicheren Ländern wie Deutschland viel Fleisch gegessen wird. Umgerechnet auf alle Einwohner sind es für jeden etwa 60 Kilogramm Fleisch im Jahr, wovon etwa zehn Kilogram Rindfleisch sind. Hinzu kommen etwa 25 Liter Milch. So kommt eine große Menge an Treibhausgasen zusammen. Klimaschützer meinen deshalb: Wenn bei uns jeder weniger Fleisch essen würde, wäre das eine Hilfe fürs Klima. dpa

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