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Warum Seife Schmutz löst

09.07.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Auweia! Die Fahrradkette ist abgesprungen, und nach der Reparatur sind die Finger schwarz vor Schmutz und Öl. Um die beim Händewaschen wieder sauber zu bekommen, benutzen wir einfach Seife. Aber warum reinigt die eigentlich so gut?

„Wichtig ist vor allem die Bewegung, mit der wir Seife auf unseren Händen verteilen“, erklärt ein Fachmann. Die Bewegung verteilt die Seife, und das Reiben sorgt dafür, dass die Seifenteilchen den Schmutz lösen und mitnehmen.

Aber es gibt noch einen Grund: Denn die Seife vermischt sich nicht richtig mit dem Wasser. Das liegt an ihren winzigen Bestandteilen, den Seifen-Molekülen. Die haben zwei Seiten: Die eine dockt leicht an die Teilchen von Fett und Schmutz an. Das andere Ende hängt sich dagegen gern an Wasser-Moleküle. So kann das Wasser die Schmutzteilchen mitziehen und von der Haut lösen. Dann lassen sie sich leicht abspülen.

Reiben sorgt dafür, dass die Seifenteilchen den Schmutz lösen und mitnehmen. Foto: Marius Becker/dpa

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