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Warum renaturiert man?

12.05.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Elf Jahre gebuddelt und viel Geld ausgegeben – der Umbau der Isar war ein riesen Aufwand. Aber warum hat man diese Renaturierung eigentlich gemacht? „Für die Renaturierung gibt es vor allem drei Gründe“, sagt Daniela Schaufuß.

Ein Bagger am Ufer der Isar. Foto: Marc Müller
Ein Bagger am Ufer der Isar. Foto: Marc Müller

Erstens: Hochwasserschutz. Bei der Renaturierung machten die Fachleute zum Beispiel das Flussbett viel breiter. So bekam die Isar bei Hochwasser wieder viel Platz, sich auszubreiten. Die Stadt wird dann nicht so schnell überschwemmt. Außerdem erneuerten die Experten die alten Deiche, damit sie bei Hochwasser besser halten.

Zweitens: Tiere und Pflanzen zurückholen. Mit der Begradigung der Isar konnten viele Tiere und Pflanzen nicht mehr so leben wie früher. Einige Fische und Insekten waren danach sogar vom Aussterben bedroht. Deshalb bauten Daniela Schaufuß und ihre Kollegen in die Isar vieles mit ein, was den Tieren und Pflanzen hilft. Der Fisch Mühlkoppe zum Beispiel mag große Steine mit vielen Lücken dazwischen. Dem Fisch zuliebe legten die Fachleute darum auch solche Steine in die Isar.

Drittens: Das Isar-Gebiet in der Stadt sollte einfach schöner werden. Das wollten vor allem die Bewohner von München. Hübsch war der Kanal nämlich früher nicht. Nun hat die Isar wieder viele breite, flache Kiesufer, dazwischen kleine Inseln und Wiesen. Darauf kann man toll sitzen oder spazieren gehen.

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