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Wandern auf dem Kopf

17.08.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nicht weit von uns liegt der Schwarzwald

Meere, Berge, Wälder und Seen: All das findet man in Deutschland. Manches davon ist so besonders, dass es in speziellen Naturschutzgebieten geschützt wird. Nationalparks nennt man diese Gebiete.

Im Schwarzwald stehen die Bäume teilweise so dicht, dass der Wald undurchdringlich wirkt.  Foto: Uli Deck
Im Schwarzwald stehen die Bäume teilweise so dicht, dass der Wald undurchdringlich wirkt. Foto: Uli Deck

(dpa) Grüne Blätter, grüne Tannennadeln, grüner Farn: Das wären vielleicht die ersten Dinge, die einem einfallen, wenn man diesen Wald beschreiben wollte. Die Farbe Schwarz würde in der Beschreibung wohl eher nicht auftauchen. Trotzdem heißt dieser Wald Schwarzwald. Aber warum?

Ein Teil des großen Waldes steht als Nationalpark unter besonderem Schutz. Früher war die Fläche des Schwarzwalds sogar noch viel größer. Als vor etwa 2000 Jahren die Römer hierher kamen, sahen sie den Wald erstmal aus der Ferne. Die Bäume standen so dicht und wirkten so undurchdringlich, dass die Römer den Wald dunkel und unheimlich fanden. Sie nannten ihn damals „silva nigra“, also: schwarzer Wald. Der Name blieb bis heute.

Im Nationalpark kann man super wandern. Das kann auch mal anstrengend werden, denn hier liegen einige Berge. Sie heißen zum Beispiel Hoher Ochsenkopf, Seekopf oder Schliffkopf. Das Wort „Kopf“ tragen sie alle im Namen, weil ihre Gipfel ähnlich geformt sind. Diese ragen nicht spitz in den Himmel, sondern sind rund wie ein Kopf.

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