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Vulkane im Meer: Wenn Seeberge Feuer spucken

17.10.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Sie spucken riesige Aschewolken aus oder glühendes Gestein: Vulkanausbrüche sind ein gewaltiges Spektakel. Doch viele dieser Eruptionen laufen im Verborgenen ab. Denn die meisten Vulkane liegen unter Wasser im Meer.

Totale Finsternis. Plötzlich explodieren über einem Berg orange Feuerbälle. Dicker weißer Rauch steigt auf und Lavaströme wälzen sich den Berghang hinab. Ein Vulkanausbruch. Aber ein besonderer, denn er findet unter Wasser statt! Tatsächlich gibt es Tausende Untersee-Vulkane in den Ozeanen der Erde. Manche davon sind erloschen, andere ruhen seit Jahrhunderten. Aber viele sind noch aktiv – weit mehr sogar als an Land.

„Wir finden Untersee-Vulkane in bestimmten Regionen der Meere, nämlich meist dort, wo die Erde in Bewegung ist“, erklärt Nico Augustin, der solche Vulkane erforscht. Unsere Erdkugel besteht an ihrer äußersten Schicht, der Kruste, aus mehreren Platten. Diese riesigen Erdplatten sind ständig in Bewegung – allerdings so langsam, dass wir davon nichts merken. Manchmal rutscht eine Platte unter die andere oder zwei Platten entfernen sich voneinander. Dann kann es passieren, dass heißes, flüssiges Gestein aus dem Inneren der Erde nach außen gelangt – ein Vulkan bricht aus. Das Magma, so heißt das flüssige Gestein im Erdinnern, ist um die 1000 Grad heiß. Dagegen hat das Meerwasser in der Tiefe oft nur knapp über null Grad. Die Lava, so heißt das Magma, wenn es aus dem Vulkan kommt, kühlt ab und erstarrt. Allerdings nur außen: Um die Lavaströme herum bildet sich eine Art Glasschicht. Aber im Inneren fließt die heiße Lava weiter. So entstehen manchmal richtige Röhren, durch die die Lavamassen aus dem Inneren des Vulkans geleitet werden. Solche Ausbrüche finden auch in der Tiefsee statt, sogar in 6000 Metern Tiefe.

Sind die Vulkane näher an der Wasseroberfläche, verfärbt sich bei einem Ausbruch manchmal das Wasser. Oder plötzlich schießt eine Wasserfontäne empor. Von den meisten Vulkanausbrüchen bekommen wir an Land aber nichts mit. Schade eigentlich, denn so ein Untersee-Ausbruch sieht fantastisch aus.

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