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Vor der Kamera mit einem blauen Stofffuchs

15.10.2021 05:30, Von Louisa Grübler — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der erste Film – und dann so was! Die 14 Jahre alte Emilia spielt im Kinofilm „Die Schule der magischen Tiere“ gleich die Hauptrolle. Besonders schwer: Beim Dreh musste sie sich die Tiere einbilden.

Die Schauspielerin Emilia Maier sitzt in einer Szene des Films „Die Schule der magischen Tiere“ neben dem computeranimierten Fuchs Rabbat. Der Film kommt jetzt in die deutschen Kinos. Beim Filmdreh musste sich die Schauspielerin ihn oft vorstellen.  Foto: Wolfgang Aichholzer/Leonine Studios/dpa
Die Schauspielerin Emilia Maier sitzt in einer Szene des Films „Die Schule der magischen Tiere“ neben dem computeranimierten Fuchs Rabbat. Der Film kommt jetzt in die deutschen Kinos. Beim Filmdreh musste sich die Schauspielerin ihn oft vorstellen. Foto: Wolfgang Aichholzer/Leonine Studios/dpa

In der Schule der magischen Tiere dreht sich alles, na klar, um magische Tiere. In den Büchern von Margit Auer kann sich jede Leserin und jeder Leser die Tiere selbst vorstellen.

Wie aber ist das im Film? Gerade läuft „Die Schule der magischen Tiere“ im Kino. Fuchs Rabbat, Schildkröte Henrietta und Elster Pinkie hüpfen, tanzen und fliegen darin durchs Bild. Doch beim Filmdreh wurden keine echten Tiere verwendet. Die 14 Jahre alte Schauspielerin Emilia erzählt, wie das mit den magischen Tieren umgesetzt wurde.

Du spielst die Hauptfigur Ida. Ihr magisches Tier ist Fuchs Rabbat. Das ist aber kein echter Fuchs, oder?

Nein, leider nicht! Oft war der Fuchs einfach nur ein Gestell mit Augen oder ein blauer Stofffuchs. Mit dem hat man dann geschauspielert. Man muss sich das so vorstellen: Man rennt mit seinem besten Freund Rabbat über eine Wiese, aber der beste Freund ist gar nicht da.

Am Anfang war das schon komisch und ich musste mich erst einmal daran gewöhnen. Aber mit der Zeit war das gar nicht mehr so schwer. Ich bin echt begeistert, wie die Tiere im Film animiert sind. Das ist echt cool geworden!

Wie sieht eigentlich so ein Drehtag aus?

Meistens wird man mit den anderen Kindern von einem Fahrer abgeholt. Am Set angekommen geht es in die Maske und ins Kostüm. Wir ziehen ja nicht unsere eigenen Klamotten an, sondern wir bekommen dort welche. In der Maske habe ich dann zwei Dutts oder Zöpfe gemacht bekommen und wurde geschminkt.

Meistens gibt es noch ein paar Schauspielspiele zum Aufwärmen und Lockerwerden, bevor die Szene geprobt wird. Irgendwann geht es dann richtig los.

Für die Hauptrolle Ida standst du das erste Mal vor der Kamera. Wie war das für dich?

Es war richtig aufregend, aber positiv aufregend! Es ist toll, wenn man ans Set kommt und es begrüßen einen die ganzen netten Leute. Das war richtig schön! Wir waren ein echt tolles Team. Nach einer Weile automatisiert sich auch alles ein bisschen und als die Dreharbeiten dann vorbei waren, hat anfangs wirklich etwas im Tagesablauf gefehlt.

Welchen Tipp würdest du Kindern geben, die auch gerne mal vor der Kamera stehen möchten?

Auf jeden Fall sollte man ganz viel Spaß mitbringen! Und sich auch nicht so viele Gedanken machen, sondern sich einfach mal bei einem Casting anmelden und loslegen. Ich habe dann viel ausprobiert, aber habe auch gute Tipps und Hilfestellungen bekommen. Na ja . . . und ein bisschen Glück gehört natürlich auch dazu!

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