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Vor 50 Jahren gab es die erste Barbie

03.03.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Sie ist eine junge Frau mit schönem Gesicht, oft langen Haaren und Unmengen an tollen Klamotten: Barbie ist ein Star unter den Puppen. Am 9. März hat Barbie Geburtstag: Sie wird 50 Jahre alt. Das sieht man ihr natürlich nicht an. Denn wer will schon eine Puppe mit Falten.

Jung und schön war auch schon die allererste Barbie. Am 9. März 1959 wurde sie das erste Mal auf einer Spielwarenmesse vorgestellt. Das war in der Stadt New York, im Osten der USA. Ihre Erfinderin Ruth Handler hatte die Idee dazu, als sie ihre Tochter Barbara beobachtete. Barbara und ihre Freundinnen spielten viel mit Puppen aus Papier. Sie zogen ihnen immer andere Sachen an und überlegten sich Geschichten dazu. Ruth Handler beobachtete, wie viel Spaß das den Mädchen machte. Deshalb entwarf sie Barbie: eine Puppe, der man verschiedene Sachen anziehen kann. Und jedes Mal schlüpft sie damit in eine andere Rolle oder einen anderen Beruf. Barbie hatte schon sehr viele Berufe: Sportlerin, Krankenschwester oder sogar Astronautin zum Beispiel.

Die erste Barbie sah anders aus als die Puppen von heute. Sie schaute ziemlich streng und sie trug einen schwarz-weißen Badeanzug. Und sie hatte auch eine Sonnenbrille dazu und knallrote Fingernägel und Lippen. Ihre Haare waren zu einem Pferdeschwanz gebunden.

Das war für die Zeit vor 50 Jahren etwas Besonderes. Denn es gab in ihrer Heimat Amerika fast nur Puppen, die wie Babys oder kleine Kinder aussahen. Barbie sieht aber aus wie eine erwachsene Frau. Die Spielzeughändler glaubten deshalb erst nicht, dass sie die Puppe gut verkaufen könnten. Doch dann wurde sie ein Renner.

Die allererste Barbie ist heute sehr wertvoll. Wer noch eine Puppe von damals besitzt, kann sie vielleicht für viel Geld verkaufen: Sie ist etwa so viel wert wie ein Auto, nämlich umgerechnet mehr als 21 500 Euro. Dabei hat sie damals nur 3 Dollar gekostet – heute etwa ein bisschen mehr als 2 Euro.

Wenn eine neue Barbie entwickelt wird, arbeiten viele Menschen daran mit. Denn Barbie trägt ja viele verschiedene Kleider. Und ihr Körper und ihr Gesicht haben sich im Laufe ihres Lebens mehrmals verändert. Damit soll sie immer dem entsprechen, was gerade in Mode ist. Ungefähr 15 Künstler zeichnen die neue Puppe. Sie benutzen ganz feine Pinsel, mit denen sie zum Beispiel Augen und Mund aufmalen. Etwa 100 weitere Leute entwerfen und nähen neue Kleider, denken sich neue Frisuren für Barbie aus und arbeiten an passendem Zubehör.

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