Paulas Nachrichten

Von der Taste zum Ton

29.05.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ein Klavier ist ein geheimnisvoller Kasten: Ich drücke eine Taste. Und schon erklingt ein Ton. Wie kommt das? Was passiert unter dem Deckel des Holz-Gehäuses? Im Inneren sind viele Saiten gespannt – also dünne Metallschnüre. Die Tasten sind mit Hämmerchen verbunden. Immer, wenn du auf eine der Tasten drückst, bewegt sich innen im Klavier ein Hämmerchen. Es schlägt bestimmte Saiten an. Die schwingen dann und lassen so einen bestimmten Ton erklingen. Wenn du die Taste nach unten drückst, passiert noch eine zweite Sache: Ein anderes Teilchen, das sonst immer auf der Saite liegt, wird angehoben. Diese Teilchen nennt man Dämpfer. Sie verhindern, dass die Saite zur falschen Zeit schwingt. Und wie entstehen unterschiedliche Töne? Die Saiten sind unterschiedlich dick. Und sie werden auch verschieden stark gespannt. Außerdem schlägt das Hämmerchen für einen Ton zum Beispiel eine, zwei oder drei Saiten gleichzeitig an. Heutige Klaviere besitzen in der Regel 88 Tasten. Davon sind 52 weiß. Die anderen sind kleiner und schwarz und liegen zwischen den weißen Tasten. Du kannst die Tasten kurz oder lang, sanft oder heftig runterdrücken. Dann klingt der Ton kurz, lang, leise oder laut.

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