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Vogelwohngemeinschaften

09.04.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wusstest du, dass in Storchennestern oft auch andere Vögel leben? „Man kann immer wieder beobachten, dass ein Storchenpaar mit dem Nachwuchs oben im Nest lebt und es unten im Nest so etwas wie Untermieter gibt“, erzählt Julian Heiermann. Er ist Tierexperte beim Naturschutzbund NABU in Berlin. „Kleinere Vögel wie Spatzen bauen sich in den Ästen des Storchennestes kleine Nester. So entsteht eine Art Wohngemeinschaft.“ Storchennester können ziemlich groß und schwer werden. „Die Tiere verwenden meist grobe Äste und polstern das Nest innen mit weicherem Material wie Pflanzen“, sagt Experte Heiermann. „Ein Nest kann einen Durchmesser von mehr als einem Meter und hohe Ränder haben.“ Hinzu kommt, dass Störche häufig alte Nester weiter ausbauen. „Das ist im Winter vielleicht durch den Wind und das Wetter etwas beschädigt worden“, berichtet Julian Heiermann. Die Tiere reparieren die Schäden – und bauen gleich noch mehr Äste ein, sodass das Nest noch größer wird.

In Storchennestern gibt es oft so etwas wie Untermieter: Oben lebt ein Storchenpaar mit dem Nachwuchs, unten in den Ästen des Nestes bauen sich kleinere Vögel ihre Nester. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

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