Paulas Nachrichten

Vögel zu Gast: So baust du einen Nistkasten für Vögel

28.04.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hast du Lust auf besonderen Besuch? Mit einem schicken Vogelhaus kannst du Meisen, Bachstelzen oder Zaunkönige in euren Garten oder auf den Balkon locken.

Von März bis September ist Brutzeit. Die Vögel suchen nach einem Plätzchen, wo sie ihren Nachwuchs großziehen können. Das ist für einige nicht mehr so einfach wie früher, weil zum Beispiel in Parks alte Bäume gefällt wurden. Wenn du ein Vogelhaus aufhängst, kannst du also zu einem echten Naturschützer werden.

Du hast mehrere Möglichkeiten: Du kannst im Baumarkt ein fertiges Häuschen kaufen und es einfach nur verzieren – das macht Spaß und ist nicht so aufwendig. Oder du zimmerst selber eines zusammen. Lass dir dabei am besten von einem Erwachsenen oder einem älteren Freund helfen. Und besorgt euch eine gute Anleitung. Die gibt es zum Beispiel vom Naturschutzbund Deutschland – kurz Nabu. Wenn ihr es ein bisschen einfacher haben wollt, könnt ihr euch auch einen vorbereiteten Bausatz besorgen, zum Beispiel beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, auch BUND genannt.

Für euer Vogelhaus braucht ihr entweder einen Hammer und Nägel oder Akkuschrauber, Bohrmaschine und Schrauben – und natürlich Holz. Das sollte Wind und Wetter standhalten, deswegen sind Sperrholz oder Pressplatten nicht so geeignet. Der Nabu empfiehlt 20 Millimeter dicke, ungehobelte Bretter aus Fichte, Tanne oder Buche. Für einen Meisenkasten braucht ihr zum Beispiel ein Brett, das 1,50 Meter lang, 20 Zentimeter breit und zwei Zentimeter dick ist. Daraus könnt ihr die einzelnen Teile zuschneiden. Ihr braucht sieben Teile: einen Boden, ein Dach, zwei Seitenwände, eine Rückwand, eine Front mit Einflugloch und eine schmale Aufhängeleiste. In den Boden müsst ihr ein paar Löcher bohren, damit genügend Luft ins Häuschen kommt und das Regenwasser ablaufen kann.

Die Maße für die Teile sind von Vogel zu Vogel unterschiedlich – logisch, denn manche Vögel sind kleiner, andere größer. Je nachdem, welchen Gast ihr euch wünscht, müsst ihr euch also eine andere Anleitung besorgen. Meisen bevorzugen zum Beispiel Höhlen, also geschlossene Kästen. Bachstelzen, Zaunkönige oder Rotkehlchen nisten lieber in Halbhöhlen. Das sind Kästen, die vorne zur Hälfte offen sind. In der Natur nisten diese Vögel nämlich in Nischen von Felswänden, Gebäuden oder Bäumen.

Die einzelnen Teile legt ihr so zusammen, dass sie ein Haus ergeben. Ihr könnt sie zusammenschrauben oder nageln. Ein geschraubtes Haus ist ein bisschen stabiler. Die Vorderklappe wird am besten mit einer sogenannten Winkelschraube angebracht, sodass man sie aufklappen kann. Dann könnt ihr das Häuschen im Herbst auch wieder reinigen, wenn die letzten Gäste ausgeflogen sind.

Die nach einer Bauanleitung des Nabu zugeschnittenen Holzteile für einen sogenannten Höhlenbrüterkasten liegen zusammen mit einem Akkuschrauber, Nägeln und einem Zollstock bereit zur Montage. So kannst du dir in verschiedenen Schritten einen Vogelnistkasten bauen. Und am Schluss kannst du ihn mit umweltfreundlichen Farben außen bunt anmalen. Foto: Katharina Heimeier

Paulas Nachrichten

Paula bastelt sich ein Monster

                                                  Paulas Thema heute: Gibt es Krokodile in den Bürgerseen?

Hallo, liebe Kinder,

in dieser Woche gab es ja wieder einmal so richtiges Badewetter. Ich habe aber trotzdem zuerst noch beim Andreas in der Redaktion…

Weiterlesen

Weitere Nachrichten von Paula Alle Nachrichten