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Viel Arbeit für wenige Besucher

11.06.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(dpa) Nicht alle Menschen sind glücklich darüber, wie gerade Konzerte gespielt werden. Für Matthias Grünert zum Beispiel bedeutet es mehr Arbeit als früher.

Zahlreiche Plätze blieben zur Wiedereröffnung der Elbphilharmonie coronabedingt unbesetzt.  Foto: Markus Scholz
Zahlreiche Plätze blieben zur Wiedereröffnung der Elbphilharmonie coronabedingt unbesetzt. Foto: Markus Scholz

Er ist Kantor der Dresdner Frauenkirche und organisierte dort vor Kurzem das erste Konzert seit Langem. „Das Konzert zu planen war viel aufwendiger als vor Corona“, sagt er. Denn er hatte viel Arbeit mit Dingen, die gar nichts mit Musik zu tun haben. So musste er zum Beispiel die Abstände in den Sitzreihen richtig hinbekommen.

Matthias Grünert freut sich darüber, dass wieder Musik gespielt wird. Aber es durften nur 150 Besucherinnen und Besucher in die Kirche. Sonst passen 1500 Leute hinein.

„Natürlich ist es schöner, wenn viele Besucher uns Musikern zuhören. Ein trauriger Anblick ist es, wenn die Bankreihen nicht mehr so gefüllt sind wie früher“, sagt er.

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