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Verschiedene Kleber werden ausprobiert

31.07.2010 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kleber drauf – fertig? Nein, das geht bei alten und wertvollen Masken oft nicht! „Wir können nicht einfach irgendeinen Klebstoff nehmen und die abgeplatzten Farbsplitter wieder ankleben“, erklärt Mira Dallige-Smith. „Die Masken dürfen nicht beschädigt werden.“

Viele Klebstoffe enthalten zum Beispiel Wasser. Das kann die Farbschichten auflösen, wie Farben im Tuschkasten. Manchmal quillt auch das Holz, sodass sogar heile Stellen absplittern. Das soll aber nicht passieren. Deswegen wird alles genau getestet, was mit den Masken in Berührung kommt.

Eine Möglichkeit ist zum Beispiel eine Art Modell. Das bauen die Fachleute so, dass es ähnlich wie die Original-Maske ist. Das ist sehr praktisch. Denn an einem Modell kann man dann verschiedene Reinigungs-Mittel und Klebstoffe ausprobieren.

Häufig nimmt eine Mitarbeiterin auch winzige Proben von Masken. Unter dem Mikroskop lassen sich die Farbschichten genau erforschen. So sehen die Fachleute, welche Schichten es auf der Maske gibt. Dann können sie entscheiden, wie sie Maske am besten restaurieren.

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