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Unterricht in Corona-Zeiten

12.02.2021 05:30, Von Philipp Brandstädter — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Man kann im Klassenzimmer, im Kinderzimmer und im Wechsel lernen

Schulen und Kindergärten sollen sobald wie möglich wieder öffnen, sagen Politiker. Doch wann und wie das gehen soll, muss jedes Bundesland selbst festlegen. Dabei wird zwischen drei Formen des Unterrichts unterschieden.

Für den Präsenzunterricht müssen sich die Schulen gut überlegen: Wie schützen sich alle vor dem Coronavirus?  Foto: Matthias Balk
Für den Präsenzunterricht müssen sich die Schulen gut überlegen: Wie schützen sich alle vor dem Coronavirus? Foto: Matthias Balk

Endlich wieder in die Schule gehen. Das wünschen sich viele Schülerinnen und Schüler. Seit Wochen ist Unterricht von zu Hause aus angesagt. Doch das soll sich möglichst bald ändern. Jedes Bundesland wird das eigenständig regeln. Das wurde am Mittwoch beschlossen. Manche Länder wollen die Schulen noch im Februar öffnen, andere später. Wie der Unterricht dann aussehen soll, hängt davon ab, wie hoch die Zahlen derjenigen sind, die sich mit dem Coronavirus angesteckt haben.

Hier drei Möglichkeiten:

PRÄSENZ: Mit Präsenzunterricht ist der Unterricht in Schulen gemeint. Zurzeit müssen sich die Schulen hier gut überlegen, wie sich Schulkinder und Lehrkräfte nicht gegenseitig anstecken. „Dazu muss man die Stundenpläne anpassen, feste Lerngruppen bilden und die Unterrichtszeiten verschieben“, erklärt der Experte Georg Hoffmann. Voraussichtlich sind zuerst Grundschüler und die Abschlussklassen dran. Die anderen folgen dann.

„Wir müssen zurück zum Unterricht in der Schule“, sagt der Fachmann. „Es geht ja nicht nur ums Lernen, sondern auch darum, dass die Schüler gemeinsam Zeit verbringen.“

DISTANZ: Distanzunterricht oder auch Heimunterricht ist das, was seit der Corona-Krise so oft angesagt ist. Georg Hoffmann sagt: „Das geht am besten, wenn sich die Schulkinder an feste Stundenpläne halten können und die Lehrkräfte zur Verfügung stehen.“

Allerdings klappt das leider nicht immer so richtig gut. Etwa dann, wenn das Internet schwach ist oder etwas mit der Technik spinnt. „Oft müssen die Eltern beim Unterricht helfen“, sagt der Fachmann. „Doch wenn das einmal nicht geht, sind die Kinder auf sich allein gestellt.“

HYBRID: Hybridunterricht ist eine Mischform. „Die eine Hälfte der Klasse sitzt dann mit Laptop und Tablet im Klassenraum, die andere Hälfte sitzt zu Hause vor dem Computer“, sagt der Fachmann. Die Lehrer können so vor Ort in der Klasse helfen - und per Video. Alle Schüler können so zusammenarbeiten.

Dieser Unterricht soll dazu beitragen, dass sich nicht zu viele Leute in der Schule begegnen und anstecken könnten. Allerdings müssen dafür Schulen und Schüler zu Hause mit der richtigen Technik ausgerüstet sein.

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