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Unter Wasser filmen ist sehr aufwendig

03.03.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

BERLIN/GÖTEBORG (dpa). Die Arbeit von Unterwasser-Filmern unterscheidet sich sehr von Filmarbeiten an Land. „Es ist viel aufwendiger, unter Wasser zu filmen“, sagt die Kamerafrau Christina Karliczek. Das fängt damit an, dass man unter Wasser nicht sprechen kann. Deswegen muss das Team sich und seine Ausrüstung sorgfältig vorbereiten, damit beim Dreh alles passt und nichts schiefgeht.

Für ihre Arbeit war Christina Karliczek schon in vielen Meeren der Welt unterwegs. Foto: Mat Goodman/Doclights/dpa
Für ihre Arbeit war Christina Karliczek schon in vielen Meeren der Welt unterwegs. Foto: Mat Goodman/Doclights/dpa

Oft wissen die Filmer nicht, was sie unter Wasser erwartet. „Wenn wir Tiere filmen, kann es sein, dass die gar nicht auftauchen. Oder zum Beispiel nur für wenige Sekunden zu sehen sind – und dann wegschwimmen. Dann kann es Tage dauern, bis sie wiederkommen.“ Dazu kommt, dass die Sicht im Wasser oft nicht so klar ist. „Manchmal ist die See etwas schummrig. Als würde man im Nebel spazieren gehen“, erklärt Christina Karliczek. Je tiefer man taucht, desto dunkler wird es. Das Wasser hat außerdem Einfluss auf die Bilder der Kamera. Zum Beispiel sieht man weniger Farben, je tiefer man unter Wasser ist. Und dann muss man natürlich auch richtig fit sein. „Manchmal müssen wir mit der Kamera gegen die Strömung unter Wasser schwimmen“, berichtet Christina Karliczek. „Das ist sehr anstrengend.“

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