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Unglaublich viele Barbies

01.09.2020 05:30, Von Rebecca Krizak — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Anziehpüppchen gibt es seit über 60 Jahren – inzwischen auch mit Bauarbeiterhelm, als Rennfahrerin und mit Richterrobe

Niemand besitzt so viele Barbies wie Bettina Dorfmann. Die Sammlerin hütet Tausende der Puppen. Darunter sind auch viele Besonderheiten.

Barbie-Puppen des Herstellers Mattel werden bei der Spielzeugmesse „Toy Fair“ präsentiert. Barbie-Puppen gibt es seit mehr als 60 Jahren.  Foto: Mark Lennihan/AP/dpa
Barbie-Puppen des Herstellers Mattel werden bei der Spielzeugmesse „Toy Fair“ präsentiert. Barbie-Puppen gibt es seit mehr als 60 Jahren. Foto: Mark Lennihan/AP/dpa

Schon als Kind sammelte Bettina Dorfmann gerne. „Während die anderen sich am Strand zum Sonnen in den Sand gelegt haben, habe ich alle Muscheln eingesammelt, die ich finden konnte“, erzählt sie.

Bettina Dorfmann besitzt Tausende Barbies.  Foto: Rebecca Krizak/dpa
Bettina Dorfmann besitzt Tausende Barbies. Foto: Rebecca Krizak/dpa

Heute besteht ihre wohl wichtigste Sammlung aber nicht mehr aus Muscheln. Frau Dorfmann sammelt Puppen, und zwar Barbies. 18 000 Stück besitzt sie. Niemand auf der Welt hat mehr Barbies als sie.

Die Sammlerin hat den Überblick über 18 000 Puppen

„Ich kenne jede einzelne“, sagt Bettina Dorfmann, wenn man sie fragt, ob sie bei den vielen Puppen den Überblick behält. Natürlich kennt sie auch die Geschichte von Barbies Erfindung genau: Ausgedacht hat sich Barbie Ruth Handler aus dem Land USA. Das ist schon mehr als 60 Jahre her. Damals beobachtete sie, wie ihre Tochter mit flachen Papier-Figuren spielte und dachte sich: So etwas müsste es auch in 3-D geben.

Das Werbepüppchen einer deutschen Zeitung war Vorbild

Bei ihrer Erfindung hatte Ruth Handler aber nicht nur die Papier-Figuren ihrer Tochter als Vorbild. Auf einer Reise nach Europa entdeckte sie ein Plastik-Püppchen mit dem Namen Lilli. Lilli wurde als Werbefigur für eine deutsche Zeitung hergestellt. In der Zeitung gab es auch Comics mit Lilli in der Hauptrolle. Ruth Handlers Firma kaufte später die Rechte an Lilli. Die Firma durfte damit Figuren herstellen, die Lilli sehr ähnlich sahen und auch ähnlich gebaut waren. Bettina Dorfmann besitzt auch solche Lilli-Puppen.

Barbies in allen Hautfarben und vielen Berufskleidungen

Wer an Barbie-Puppen denkt, denkt oft zuerst an eine sehr schlanke Puppe mit blonden Haaren und schicken Kleidern. Bettina Dorfmann will aber auch zeigen, dass Barbie mehr ist und dass sich die Puppe verändert hat. Einen Teil ihrer Sammlung zeigt sie deshalb auch immer mal wieder in Ausstellungen.

Dort sind dann nicht nur die vielen Kleider und langhaarige Puppen zu sehen. Die Ausstellungen zeigen Barbies, die so vielfältig sind wie wir Menschen: mit dunkler Haut oder mit Kopftuch zum Beispiel, von Beruf Erzieherin oder Pilotin, mit verschiedensten Haarschnitten und Klamotten.

Blümchenkleid oder lieber Feuerwehranzug

Ob am Ende mehr blonde Barbies im Blümchenkleid verkauft werden oder Barbies im Feuerwehranzug, entscheiden die Käufer. „Das Angebot ist auf jeden Fall groß“, sagt Bettina Dorfmann.

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