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U-Boot und Tauchroboter

10.03.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ein gelbes U-Boot und ein ferngesteuerter Roboter: Diese beiden sollen den Wissenschaftlern des Forschungsschiffs „Sonne“ helfen, eine Karte vom Meeresboden bei Japan zu machen. Denn der Meeresboden hat sich dort nach dem schlimmen Erdbeben vor einem Jahr verschoben.

In dem gelben U-Boot „Seal“ sitzt niemand drin. Welchen Kurs es fahren soll, haben die Forscher vorher programmiert. „Seal“ kann dann 19 Stunden lang selbstständig über den Meeresboden schweben. Und weil es viel dichter dran ist als das Forschungsschiff, kann es den Meeresgrund besonders genau vermessen.

Noch spannender ist der Tauchroboter „Quest“: Der wird an einem langen Kabel bis zu 4000 Meter in die Tiefe gelassen und vom Schiff aus gesteuert.

„Quest“ trägt große Scheinwerfer und Kameras, damit die Forscher genau sehen können, wie es da unten aussieht. Und er hat Greifarme: Damit kann er Proben vom Meeresgrund sammeln. Zum Beispiel Muscheln.

Warum das spannend ist? An manchen Stellen, wo der Meeresgrund sich verschoben hat, blubbern Gase aus dem Boden. Dort siedeln sich manche Lebewesen an, zum Beispiel bestimmte Bakterien oder Muscheln.

Und wie solche Gemeinschaften entstehen, das soll die Expedition auch herausfinden.

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