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Tilda zieht ein

02.06.2021 05:30, Von Rebecca Krizak — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Sich um einen jungen Hund zu kümmern, ist ganz schön viel Arbeit

Lukas und seine Geschwister haben ein neues Familien-Mitglied: Es hat schwarz-weißes Fell und spitze Zähnchen.

Lukas mit dem Border Collie Tilda. Der Junge freut sich sehr darüber. Foto: Privat/-/dpa
Lukas mit dem Border Collie Tilda. Der Junge freut sich sehr darüber. Foto: Privat/-/dpa

WACHTBERG. Wir gehen spazieren! Das hatten die Eltern von Lukas ihm und seinen beiden Geschwistern gesagt. „Aber irgendwann dachte ich: Hä? Warum fahren wir dafür auf die Autobahn?“, erzählt Lukas. „Da wusste ich dann schon: Es geht zu Tilda!“ Tilda ist der Welpe, der seit wenigen Wochen bei Lukas und seiner Familie wohnt. Sie ist ein Border Collie, so heißt ihre Rasse.

An welchem Tag die Familie Tilda bei der Hunde-Züchterin abholen würde, das hatten die Eltern vorher nicht verraten. „Damit wir nicht so sehr aufgeregt sind“, erklärt der sieben Jahre alte Junge. Im Auto und mit Tilda ging es dann zurück nach Hause.

Am liebsten würden die Geschwister Lukas, Florian und Lara den ganzen Tag mit Tilda spielen. Aber so ein kleiner Hund braucht zwischendurch auch viel Ruhe. Deshalb hat Tilda eine Art Laufstall, wie für kleine Kinder. Darin hat sie ihre Ruhe. „Wenn ich aus der Schule komme, dann ist Tilda da drin“, erzählt Lukas. „Ich freu mich dann immer schon auf sie.“ Wenn die Geschwister mit Tilda spielen, dann im Haus oder im Garten. Spaziergänge übernehmen die Eltern von Lukas. Sie schlafen auch nachts bei Tilda, damit jemand mitbekommt, wenn der Hund mal muss. Sich um einen jungen Hund zu kümmern, ist ganz schön viel Arbeit. „Einmal hat Tilda aus Versehen in den Garten der Nachbarn gemacht“, erzählt Lukas und kichert.

Ein paar Kommandos kann Tilda auch schon. „Sie kann schon „Sitz“„, sagt Lukas. „Man braucht nur ein Leckerli in die Hand nehmen, den Finger hochnehmen und „Sitz“ sagen.“ Auch an der Leine zu laufen klappe schon ganz gut. „Es macht Spaß einen Hund zu haben“, findet Lukas. Damit bei Tildas Erziehung alles klappt, hat die Familie von Lukas auch eine Hunde-Trainerin zu Besuch gehabt. Sie weiß genau, wie man mit Hunden wie Tilda umgehen muss und wie man ihnen etwas beibringt. „Am Anfang mussten wir zum Beispiel aufpassen, dass Tilda uns nicht zwickt“, erzählt Lukas. Das Zwicken mit den Zähnen ist bei Welpen ganz normal. Wer gezwickt wurde, sollte ganz hoch „Au“ sagen. Das klappt: Tilda zwickt die Menschen in ihrer Familie jetzt nur noch ganz selten.

Im Moment ist es das Coolste, dass Tilda so klein ist und so süß aussieht, findet Lukas. Er freut sich aber auch schon auf die Zeit, wenn Tilda größer ist. „Dann können wir zusammen schnell rennen.“

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