Paulas Nachrichten

Supernasen im Einsatz

12.03.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dandy ist eine Superspürnase. Er hat schon mehrere Fälle aufgeklärt. Ein Polizist ist Dandy aber nicht, sondern ein Hund! Die Polizei holt ihn zu Hilfe, wenn irgendwo etwas passiert ist und es eine Spur zu verfolgen gibt.

Vor rund drei Jahren hat Dandy sogar einen Mord an einer Frau aufgeklärt. Vier Stunden lang suchte er, dann hatte er einen der Täter in dessen Wohnung aufgespürt. „Ohne den Hund hätten wir den Fall niemals so schnell lösen können“, sagt Hundeexperte Volker Brandt und tätschelt stolz Dandys Kopf.

Der fünfjährige Bloodhound Dandy ist ein speziell ausgebildeter Spürhund. Sein kleiner Artgenosse Zeuß muss dafür noch üben. An diesem kalten Wintermorgen wurde dafür eine Wohngegend in Erfurt ausgesucht. Das ist die Landeshauptstadt von Thüringen. Die Übung heute: Zeuß soll ein Baby in einem Kinderwagen suchen, der vor 20 Minuten vor einer Wohnung verschwunden ist.

Vor der Tür zieht Hundeführer Carsten Wagner einen Plastikbeutel über die Nase des 19 Monate alten Bloodhounds. Darin steckt eine blaue Babymütze. Dann ruft er „Such!“.

Aufgeregt schnüffelt Zeuß an der Eingangstür und rennt dann den kleinen Gartenweg zur Straße hinunter. Er ist fast nicht zu halten. Wagner zerrt aber nicht an der langen Leine, sondern lässt ihn rennen. „Ich muss Zeuß machen lassen und darf ihn nicht behindern“, erklärt er.

Der Hund läuft im Zickzack die Straße entlang. Weder der Geruch von Spaziergängern und noch beißende Autogase lenken ihn ab. Zielstrebig zieht er sein Herrchen zu einem Gebäude. Dahinter steht: der Kinderwagen! Gut gemacht, Zeuß! Glücklich steckt der Hund seine Schnauze in den Kinderwagen, japst fröhlich und jault. Sein Herrchen balgt zur Belohnung mit ihm und steckt ihm ein Leckerli zu.

Mit einem Spürhund trainieren Hundeführer der Polizei auf einem Feld. Solche Spürhunde helfen in ganz Deutschland bei der Suche nach Menschen. Hunde haben extrem gute Nasen, viel viel bessere als wir Menschen. Foto: Martin Schutt

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Paula hat gar keine Räder

Hallo, liebe Kinder,

in dieser Woche wollte ich zum Andreas in die Redaktion watscheln. Ich war fast da. Da hat es angefangen zu regnen. Normal macht mir Wasser nicht so viel aus. Ich bin ja eine Ente. Aber der Regen war richtig blöd kalt. Und es wehte ein ganz stürmischer Wind dazu.…

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