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Streit um gefährlichen Müll

07.07.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NORDERSTEDT (dpa). Zerbrochene Rohre und Gipsplatten liegen dort, Eimer und Kanister. Dazwischen Plastikplanen und gefährliche Stoffe wie Asbest. Was sonst noch alles auf dem Müllberg in der Stadt Norderstedt im Norden von Deutschland herumliegt, weiß niemand so genau. Denn der Verursacher des Müllbergs ist abgehauen. Und nun schmeißen Leute immer weiter ihre Abfälle und Schutt drauf.

Viele Menschen in Norderstedt finden: Der riesige Müllberg muss endlich weg! Schließlich türmt sich der Berg schon seit vielen Jahren in dem Industriegebiet auf. Und er ist illegal, der Müll dürfte dort also gar nicht lagern. Doch das Wegräumen ist gar nicht so einfach. Denn die Leute in der Politik streiten sich darüber, wer dafür bezahlen muss.

Nun soll in diesem Jahr begonnen werden, die schädlichen faserhaltigen Abfälle aus dem Müllberg rauszuholen. Die Umweltorganisation BUND aber findet, das reiche nicht. Der ganze Müllberg müsse abgetragen und richtig entsorgt werden.

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