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Streit um eine Jagd mit Tieren

17.08.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In Großbritannien gibt es ganz oft Fuchsjagden, die mit Reitern und Hunden stattfinden.

Fuchsjagd ist ein Spektakel.  Foto: Chris Radburn/Press Association
Fuchsjagd ist ein Spektakel. Foto: Chris Radburn/Press Association

Eine Fuchsjagd ist ein riesiges Spektakel im Land Großbritannien. Viele Tausend Menschen sehen dabei zu. Reiterinnen und Reiter sitzen in auffälligen roten Jacken auf Pferden. Außerdem sind viele Hunde dabei. Sie alle machen Jagd auf einen Fuchs.

So war es zumindest bis vor etwa 15 Jahren. Seitdem ist die Jagd auf lebende Tiere verboten. Stattdessen verfolgen die Hunde eine künstliche Spur, die nach Fuchs riecht. Demnächst geht die Saison dafür wieder los. Auch der Streit um solche Jagden hat nicht aufgehört. Tierschützer sagen zum Beispiel: Bei dieser Art der Fuchsjagd würden auch echte Füchse aufgescheucht und zu Tode gehetzt werden. Menschen, die die Tradition verteidigen, sagen dagegen: Die Fuchsjagd und das Spektakel drum herum sorgen für Jobs. Schließlich kommen viele Zuschauer, die zum Beispiel in Lokalen essen und trinken.

Außerdem gebe es im Land viel zu viele Füchse und die Jäger würden helfen, die Zahl zu verringern. dpa

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