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Stauberater verschenken Spielzeug

16.08.2021 05:30, Von Demy Becker — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Im Stau an allen vorbeifahren, ohne Ärger zu bekommen: Das machen Stauberater. Auf ihren Motorrädern düsen sie über die Autobahnen und helfen Leuten, die im Stau festsitzen. Im Gepäck haben sie viele Dinge gegen Langeweile.

Roger Jahn, ADAC-Stauberater, steht auf einer Raststätte neben seinem Motorrad (Bild links). Er fährt mit seinem Motorrad bei einem Stau auf der B 75 zwischen den Autos entlang. Roger Jahn fährt mit seinem Motorrad durch Staus und hilft den Menschen. Fotos: Sina Schuldt
Roger Jahn, ADAC-Stauberater, steht auf einer Raststätte neben seinem Motorrad (Bild links). Er fährt mit seinem Motorrad bei einem Stau auf der B 75 zwischen den Autos entlang. Roger Jahn fährt mit seinem Motorrad durch Staus und hilft den Menschen. Fotos: Sina Schuldt

Die ganze Familie will mit dem Auto verreisen und plötzlich stockt es auf der Straße. Oh nein, ein Stau! Ist das nervig, wenn es nicht vorwärts geht und man warten muss. Doch es gibt Menschen, die dann zur Hilfe kommen. Einer von ihnen ist Roger Jahn. Er hat auf seinem Motorrad zum Beispiel eine Menge Spielzeug dabei.

Er gibt Tipps, wie Leute am Steuer erst gar nicht in einen Stau fahren

Roger Jahn ist Stauberater. Das bedeutet: Er hilft Menschen, die in einem Stau warten. Zudem gibt er Tipps, wie Leute am Steuer erst gar nicht in einen Stau fahren. Auch der Fachmann weiß sehr genau, wie langweilig es in einem Stau sein kann. Darum will er die Leute während des Wartens bei Laune halten.

Auf seinem Motorrad kann sich Roger Jahn problemlos zwischen den Autos durchschlängeln. So kann er kühle Getränke und auch Spielzeug in die Autos reichen. Die Leute lassen einfach ein Seitenfenster herunter und lassen sich überraschen.

Wenn der Stauberater seinen kleinen Stauraum am Motorrad öffnet, quillt dieser fast über. Darin befinden sich zum Beispiel bunte Sonnenbrillen, Schlüsselbänder, Malstifte und Puzzles.

Jedes Jahr verteilt der Stauberater andere Spielsachen. „Besonders gut laufen gerade die bunten Kinder-Sonnenbrillen“, sagt Roger Jahn.

Manche Spielsachen können mehr Ärger als Freude bereiten

Doch nicht alle Spielsachen eignen sich fürs Auto. Manche Spielsachen können mehr Ärger als Freude bereiten. Puzzles oder Spielfiguren dürfen nicht zu klein sein. „Fällt das im Auto runter, findet man es nicht wieder“, sagt der Mann in der schwarz-gelben Uniform.

Ebenfalls keine so gute Idee im Stau: Flummis. Einmal hätten die Stauberater kleine Gummibälle an Kinder verteilt, erzählt Roger Jahn. „Die Kinder haben angefangen, damit auf der Autobahn zu spielen“. Das war natürlich viel zu gefährlich!

Wenn kein Stauberater zur Stelle ist, rät Roger Jahn gegen die Langeweile im Stau: im Auto die Musik laut aufdrehen und mit den Eltern gemeinsam singen.

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