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Stanfour: Vier Musiker erobern die Charts

29.03.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

HAMBURG/WYK AUF FÖHR (dpa). Vor ein paar Monaten kannten sie noch nicht viele. Jetzt singen Fans ihre Lieder mit. Die Band Stanfour ist schnell berühmt geworden. Gerade bereiten sie sich auf ihre erste Tour vor. Wem sie Handzeichen geben, wenn da was nicht klappt, und wie ihnen Musikstars geholfen haben das verriet Gitarrist Chistian.

Ihr geht jetzt auf Tour. Was wäre das Schlimmste, was euch passieren könnte?

Christian: Die schlimmste Vorstellung ist, dass man auf der Bühne steht und nichts funktioniert. Die Leute gucken einen ganz erwartungsvoll an, aber es kommt kein Ton aus der Gitarre. Oder das Schlagzeug fällt um. So was passiert ja wirklich. Aber wir haben viele Helfer dabei. Denen geben wir ein Handzeichen, wenn was nicht klappt. Sie wuseln auf der Bühne rum und beheben zum Beispiel technische Probleme. Und wir müssen dann eben so lange eine Geschichte erzählen. Und vor allem über uns selbst lachen!

Ihr arbeitet in Los Angeles kurz L.A. in den USA und auf der kleinen Nordseeinsel Föhr. Das klingt sehr unterschiedlich. Gibt es etwas, was die Orte verbindet?

Christian: Das Meer. Wir kommen ja aus Norddeutschland und für uns ist das Meer sehr wichtig. In Los Angeles gibt es auch ein Meer. Deswegen fühlen wir uns dort auch so wohl. Außerdem haben die Menschen auf Föhr und in L.A. etwas gemeinsam: Sie sind sehr entspannt und regen sich nicht so schnell auf.

Bei euch bewundern viele, dass ihr mit berühmten Musik-Produzenten gearbeitet habt. Von wem sind denn jetzt eure Lieder?

Christian: Die Songs haben wir geschrieben. Wir haben den Produzenten aber unsere Lieder geschickt. Die haben sich das angehört und fanden es cool. Musikproduzenten helfen einem mit der Musik. Sie sitzen dabei und geben ihre Ideen dazu. Sie sagen zum Beispiel Christian, spiel an der Stelle mal etwas langsamer, oder versuch mal einen anderen Ton. Und das ist natürlich toll, wenn man Tipps und Tricks von Stars bekommt!

Gibt es etwas, was am Berühmtsein nervt?

Christian: Nee! Wir sind ja noch nicht so lange berühmt. Von daher nervt noch nichts. Und wenn wir in L.A. sind, fallen wir gar nicht auf. Da laufen ja Stars wie Pink oder Britney Spears über die Straße. Den Bandnamen Stanfour hat sich eine Kellnerin ausgedacht.

Ist euch selbst nichts eingefallen?

Christian: Wir hießen für ungefähr zwei Wochen mal Random. So heißt auch ein Knopf am CD-Player. Wenn man den drückt, werden die Lieder in zufälliger Reihenfolge gespielt. Das fanden wir toll zumindest kurze Zeit.

Wie war es, als du eure Musik das erste Mal im Radio gehört hast?

Christian: Oh, das weiß ich noch ganz genau. Wir haben an dem Abend ein Konzert gespielt und saßen auf der Rückfahrt alle zusammen im Auto. Und dann kam plötzlich unser eigenes Lied im Radio. Da mussten wir erst mal an den Straßenrand fahren und anhalten. Das war wirklich ein ganz besonderes Gefühl. Aber es ist heute immer noch aufregend, wenn wir uns im Radio hören.

Die vier Musiker der Band Stanfour, Christian Lidsba (rechts), Alexander Rethwisch (links) sowie Eike Lüchow (Zweiter von links) und Konstantin Rethwisch (Zweiter von rechts) posieren in ihrem Probenraum auf der Nordseeinsel Föhr. Alex, Eike, Konstantin und Christian sind Stanfour. Die Jungs stammen von der Nordseeinsel Föhr. Foto: Carsten Rehder

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