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Sprung in die Freiheit

27.04.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

BERLIN (dpa). Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es zwei Deutschlands: die Bundesrepublik Deutschland im Westen und die Deutsche Demokratische Republik, kurz DDR, im Osten des Landes. Zusätzlich war auch die Stadt Berlin zweigeteilt. Damit niemand die Grenze unerlaubt übertrat, wurde sie im Ostteil von Soldaten und Polizisten bewacht. Im Sommer 1961 baute die DDR eine Mauer rund um Ostberlin.

Wenige Tage vor dem Bau der Berliner Mauer wurde ein junger Mann berühmt. Der Grenzpolizist Conrad Schumann sollte die Grenze an einer Berliner Straßenkreuzung sichern. Doch am 15. August 1961 floh er selbst nach Westberlin. Mit einem beherzten Sprung über den Stacheldraht, danach rettete er sich in ein Polizeiauto. Der Fotograf Peter Leibing fotografierte diesen Sprung. Sein Foto ging um die Welt. Es sollte zeigen: In der DDR herrscht so viel Unrecht, dass sogar die eigenen Leute abhauen.

Die Straßenecke im Museum auf dem Bild (Foto: Philipp Brandstädter/dpa) sieht so aus wie vor 60 Jahren, als der junge Grenzpolizist über den Stacheldraht gesprungen ist.

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