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Springreiten: Po hoch – und rüber!

28.03.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Springen macht vielen Reitern Spaß. Im flotten Galopp über einen großen Platz zu reiten und über Hindernisse zu fliegen ist prima. Der Mensch muss allerdings vorher etwas Lernen: den leichten Sitz.

Carolin liebt das Springen. Auf dem Springplatz galoppieren sie und ihr schneeweißes Pony auf ein kleines Kreuz zu. Mit einem riesigen Satz hüpft das Pony über das Hindernis. Die 13-jährige Carolin presst ihre Knie ganz fest an den Sattel, damit sie nicht herunterfällt.

Carolin will dieses Jahr wieder auf Springturnieren starten. Angemeldet hat sie sich für das E-Springen und das A-Springen. Das sind die leichtesten Klassen. Da stehen Hindernisse, die etwa einen Meter hoch sind – oder etwas niedriger oder etwas höher. Einem Erwachsenen reichen diese Hindernisse etwa bis zur Hüfte. Carolin ist schon viele Turniere geritten und hat dabei oft gewonnen. Dabei ist es nicht so einfach, wie es aussieht. Der Reiter muss eine gute Balance haben und sollte auch bei schnellerem Tempo keine Angst bekommen. Er muss das Pferd im richtigen Galopp reiten – nicht zu schnell und nicht zu langsam. Und er muss dem Pferd den korrekten Weg zeigen und darf es über dem Sprung nicht stören. Wenn er zum Beispiel mit seinem Hintern im Sattel bleibt oder am Zügel zieht, kann das Pferd nicht richtig springen. Beim Springen wird im sogenannten „leichten Sitz“ geritten. Dabei geht der Reiter mit seinem Oberkörper nach vorne und mit seinem Hintern aus dem Sattel. Damit das klappt, müssen die Steigbügel viel kürzer als im Dressursattel geschnallt werden. Beim Anreiten eines Hindernisses geht der Oberkörper nur leicht nach vorne und der Hintern berührt noch den Sattel. Über dem Sprung berühren sich Gesäß und Sattel gar nicht mehr. Der Oberkörper wird weiter nach unten geklappt. Generell gilt: Je schneller man reiten will, desto entlastender der Sitz. Und: Je mehr Einfluss auf das Pferd, desto belastender der Sitz.

Carolin auf ihrem Pony beim Springreiten Foto: Sabine Maurer

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