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Sonnenbrillen sind nicht nur Mode-Extra

10.01.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

argumentative essay purchase statistics online homework help dissertation in steganography dissertation chair problems Die reiche US-Hotelerbin Paris Hilton geht nicht ohne aus dem Haus – und viele Stars mühen sich, immer ein angesagtes Modell auf der Nase zu haben: Sonnenbrillen sind ein Mode-Muss. Das gilt nicht nur im Sommer, auch im Winter auf der Skipiste tragen viele eine dunkle Brille. Das Wichtigste an solch einem Nasengestell wird da schnell vergessen: Die Brille soll die Augen vor zu viel Sonne schützen.

Vielleicht habt ihr schon mal ein Brennglas in die Sonne gehalten und damit Papierfetzen angezündet? „Im Auge wird das Licht gebündelt wie mit einer solchen Linse“, erklärt der Frankfurter Augenarzt Christian Ohrloff. „Dort, wo der Strahl im Auge auftrifft, kann es richtige Verbrennungen geben.“ Wenn die winzige Brandwunde heilt, entsteht eine kleine Narbe. Kommen immer neue Narben dazu, sieht man schlechter und kann im Alter sogar blind werden.

Die richtige „Schutzbrille“ zu finden ist gar nicht so einfach. Manche denken: Meine Sonnenbrille ist schön dunkel, das Licht blendet mich nicht, also ist sie super. Falsch kombiniert! „Den schädlichsten Teil des Lichts, die UV-Strahlen, sieht man gar nicht“, erklärt Christian Ohrloff. Also sieht man auch nicht, ob diese Strahlen durch die Gläser kommen oder nicht. Dass eine Brille vor UV schützt, muss deshalb extra draufstehen. „Mit einem aufgedruckten CE-Zeichen ist Schutz garantiert“, erklärt der Fachmann. Dabei ist total egal, ob ihr eine superteure Designerbrille kauft oder ein günstiges Gestell aus dem Supermarkt. „Der Preis hat nichts damit zu tun, ob die Gläser gut sind oder nicht“, sagt der Arzt Ohrloff. Egal ist auch, ob die getönten Augenschützer aus Kunststoff oder Glas gemacht sind. „Bei beidem kann das Material so gemischt werden, dass eine bestimmte Lichtfarbe durchgeht und die UV-Strahlen nicht.“ Lange draußen sein ohne Sonnenschutz ist vor allem im Skiurlaub und am Meer schlecht. Denn wenn Licht auf Schnee oder Sand trifft, wird es wie von irrsinnig vielen Minispiegeln wieder zurückgeworfen. Die Sonne strahlt dann noch stärker – von oben und unten – in die Augen. Ist das Licht so grell, dass eure Augen tränen und ihr sie zukneifen müsst, solltet ihr sofort in den Schatten eilen: Die äußere Schicht des Auges, die Hornhaut, kann sonst Sonnenbrand bekommen. „Das nennt sich Schneeblindheit und tut scheußlich weh, so wie tausend Sandkörner im Auge“, warnt Ohrloff.

In der Sonnenbrille einer Skifahrerin spiegeln sich die schneebedeckten Tannen des Waldes. Gerade im Schnee braucht man eine Sonnenbrille: Das Weiß wirft das Sonnenlicht zurück, es ist dann für die Augen besonders grell. Foto: Stefan Kiefer

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Paula schnattert europäisch

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Hallo, liebe Kinder,

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