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So schaffst du Platz im Kinderzimmer

20.04.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Jetzt hast du ja gerade vielleicht mehr Zeit – wie wäre es mit Ordnung schaffen?

Besitzt du nur Dinge, mit denen du wirklich spielst? Oder quellen deine Schränke und Regale im Kinderzimmer über? Vielleicht sogar mit Sache, die du nicht oft brauchst? Da du gerade viel zu Hause bist, wäre eine gute Zeit zum Ausmisten. Hier kommen ein paar Tipps dafür.

(dpa) Ein Buch von Oma, ein Teddybär von Papa, eine Kiste mit Legosteinen: Du hast sicherlich viele solche oder ähnliche Spielsachen, die du besonders magst. Diese willst du auf jeden Fall behalten. Andere Dinge stehen aber vielleicht nur rum. Sie könnten eigentlich weg.

„Wer alte Spielsachen ausmistet, schafft Platz im Kinderzimmer zum Spielen“, erklärt die Expertin Dorothea Jung. Sie gibt Tipps, wie du gut ausmistest.

„Am besten gehst du Stück für Stück vor und beginnst mit einer Sache“, rät Dorothea Jung. So kannst du dir zum Beispiel an einem Tag nur das Bücherregal vornehmen. An einem anderen Tag schaust du, welche Kuscheltiere du noch behalten willst.

Dann kommen die Baukästen dran. „So siehst du schnell Erfolge“, sagt Dorothea Jung.

Was hilft beim Ausmisten?

Wenn du Lust hast, kannst du dir beim Ausmisten Musik anmachen. Das macht gute Laune. Dann sortierst du deine Spielsachen. Lege sie auf zwei Stapel: behalten und weggeben.

Damit dir das leichterfällt, rät die Expertin: „Überleg dir zum Beispiel, wem du die alten Spielsachen schenken kannst.“

Das können Freunde sein, aber auch Fremde, etwa arme Familien. Du kannst dir beim Ausmisten auch Hilfe holen: So kannst du zum Beispiel mit Papa und Mama überlegen, was weg kann. Oder wem das Buch oder das Kuscheltier eine Freude bereiten könnte.

Wenn du dich gar nicht von Spielsachen trennen willst, kannst du sie erst einmal in eine große Kiste packen. „Bitte deine Eltern, dass sie diese Kiste für dich im Keller aufbewahren“, rät Dorothea Jung.

Nach einigen Wochen kannst du die Spielsachen erneut anschauen und gegen andere austauschen. So ist nichts ganz weg, aber du hast mehr Platz im Kinderzimmer.

„Wenn du die Gegenstände nach einer Weile wieder auspackst, fällt es leichter zu entscheiden, was du wirklich behalten willst“, sagt die Expertin. Alles, worüber du dich freust, bleibt da.

Warum soll man überhaupt aufräumen?

Wenn alle Spielsachen ihren festen Platz haben, findest du sie einfacher. Und: „In einer aufgeräumten Umgebung kannst du leichter deine Hausaufgaben machen“, erklärt Dorothea Jung.

Liegt alles auf dem Schreibtisch und im Zimmer rum, lenkt das vom Lernen eher ab.

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