Schwerpunkte

Paulas Nachrichten

So läuft es bei den Meisterschaften

27.03.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Um deutscher Meister im Wasserrutschen zu werden, braucht man Geduld. So ein Wettkampftag im Schwimmbad zieht sich über viele Stunden hin. Morgens geht es los, die Siegerehrung steht am frühen Abend an.

Es gibt drei Kategorien: Mädchen und Frauen starten in einer Gruppe. Bei den Männern kommt es auf das Körpergewicht an: Jungen und Männer bis 69,9 Kilogramm küren den besten Rutscher unter sich. Wer 70 Kilogramm oder mehr wiegt, startet bei den Schwergewichtlern.

Zunächst dürfen alle Starter drei Mal dieselbe Rutsche hinuntersausen. Dabei wird jedes Mal die Zeit gemessen, auf die Hundertstelsekunde genau. Die schlechteste Zeit von den drei Durchgängen wird gestrichen – und die beiden besten Zeiten zusammengezählt.

„Die jeweils zehn besten Starter ziehen ins Finale ein“, erzählt Andreas Köhnke. Dort gibt es zwei weitere Durchgänge. „Insgesamt gehen vier Zeiten in die Wertung ein.“

Wer eine dieser vier Runden vermasselt, hat kaum eine Chance auf den Titel. So erging es Andreas Köhnke beim letzten Mal. Er rutschte zwar von allen Teilnehmern die schnellste Zeit. „Aber ein Durchgang ging total daneben“, erinnert er sich. So wurde er am Ende Vierter. Für dieses Mal hofft er auf einen Tag ohne Patzer.

Paulas Nachrichten