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So funktioniert’s mit dem Glück

31.12.2016 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Glaubt man uralten Legenden und Geschichten, dann gibt es mehrere Glücksbringer. In Deutschland sollen vor allem der Marienkäfer, das vierblättrige Kleeblatt oder das Schwein Glück bringen. Vor Silvester kann man die Glücksbringer in vielen Geschäften kaufen. Doch warum gerade sie?

Das Glück kommt angeflogen:

Der Legende nach gab es vor Hunderten Jahren eine schlimme Plage. Ungeziefer machte sich über die Ernte her, den Menschen drohte großer Hunger. Da beteten die Leute zur Heiligen Maria, der Mutter von Jesus Christus.

Sie soll ihnen daraufhin einen Schwarm kleiner Käfer geschickt haben. Diese fraßen das Ungeziefer auf. Die Ernte war gerettet und die Menschen hatten etwas zu essen. Glück gehabt!

Deswegen haben die Tierchen wohl ihren Namen bekommen: Marienkäfer. Seit damals gelten sie als Glücksbringer. Noch immer glauben Leute, dass es Glück bringt, wenn ein Marienkäfer auf einem Menschen landet.

Das Glück ist schwer zu finden:

Sie sind nicht nur extrem selten, sondern auch superschwer zu entdecken: vierblättrige Kleeblätter. Man muss also richtig Glück haben, um eines zu finden! Wohl deshalb gelten die Kleeblätter schon ewig als Glücksbringer. Doch der Glücksklee, den man in den Geschäften kaufen kann, ist eigentlich ein Sauerklee. Ob er trotzdem Glück bringt?

Das Glück hat einen Ringelschwanz:

In der Antike, vor Tausenden Jahren, war das Schwein eine Art Glücksbringer. Bei den Germanen galt das Wildschwein zum Beispiel als heiliges Tier. Die Griechen und Römer opferten Schweine oftmals den Göttern.

Auf diese Weise hofften sie, die Götter freundlich zu stimmen und dadurch Glück zu haben. Oder auch Erfolg.

Im Mittelalter hatte das Schwein noch eine andere Bedeutung: Viele Schweine zu besitzen, war ein Zeichen für Reichtum und Wohlstand. Außerdem hatte man auch in Notzeiten immer etwas zu essen. Das war ein großes Glück.

Bestimmt kennst du den Spruch: Da hast du aber Schwein gehabt! Die Redewendung soll auf einen früheren Brauch zurückgehen.

Bei Wettkämpfen bekam der Verlierer früher ein Schwein als Trostpreis geschenkt. Man hatte also Glück, ohne es verdient zu haben. Heute gibt es Glücksschweine aus Marzipan zu kaufen.

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