Paulas Nachrichten

So funktioniert eine Rohrpost

25.01.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Damit bei der Rohrpost ein Brief von einem Ort zum anderen kam, nahmen Menschen einen besonderen Stoff zu Hilfe: Luft. „Man hat die Briefe einfach durchgepustet“, sagt Rohrpost-Experte Veit Didczuneit. Die Rohre der Rohrpost waren meistens mit Motoren verbunden, die ständig Luft hindurchbliesen. Und auch heute funktioniert die Rohrpost noch mit Hilfe von Luft.

Die Briefe steckten die Postbeamten zuerst in eine Büchse, und die kam dann ins Rohr. Damit die Büchsen gut sausten und nicht irgendwo hängenblieben, mussten sie genau ins Rohr passen: „Rohrpost-Büchsen müssen fast so dick wie das Rohr sein“, sagt der Fachmann. „Aber trotzdem noch ein klein wenig Abstand zum Rand haben.“ Außerdem sollten sie eine glatte Fläche haben. So werden sie von der Luft besonders gut angeschubst.

Damit der Brief an der richtigen Stelle ankam, hatte die Stadt-Rohrpost irre viele unterirdische Rohre. Sie führten zum Beispiel direkt von einem Postamt zum anderen. Aber es gab auch Kreuzungen und Abzweigungen. Die Beamten hatten im Postamt dann meist sogenannte Einleitungs-Apparate. Das sind Maschinen, von denen so ein Rohr abging. Am anderen Ende stand dann ein Empfangsgerät. Oft hatte das einen Fangkorb, ähnlich wie ein Basketball-Korb. Dort drin landeten die Post-Büchsen. Die Postbeamten mussten sie nur noch einsammeln – und dem Empfänger seine Post in die Hand drücken.

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