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So baust du ein Hochbeet

25.05.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ein Hochbeet bauen ist gar nicht so schwer

DORTMUND (dpa). Dein Mini-Beet in der Holzkiste reicht dir nicht mehr? Dann bau dir ein echtes Hochbeet für Garten-Profis. Dabei brauchst du allerdings die Hilfe eines Erwachsenen. Ihr könnt die fertigen Teile kaufen oder aus Holz selbst bauen. Das Hochbeet sollte nicht zu breit werden. „Sonst kommt man hinterher nicht an die Mitte“, sagt Gartenfachmann Frank Gerber. Überlegt euch gut, wo ihr das Hochbeet aufbaut. Hinterher lässt es sich nicht mehr bewegen. Nach unten ist das Hochbeet offen. „Dann können Regenwürmer und andere wichtige Lebewesen rein und raus“, sagt der Experte. Regenwürmer lockern die Erde auf und erzeugen wichtigen Dünger. Anders als ein Mini-Beet besteht ein Hochbeet aus mehreren Schichten. Nach unten kommen Äste, darüber etwa Gras und Laub und dann erst Kompost und Erde. So werden deine Pflanzen mit allem versorgt, was sie brauchen. Das Tolle an einem Hochbeet ist, dass Obst und Gemüse früher reif werden als im Freiland. „Die Wärme kommt ja von allen Seiten und so heizt sich die Erde schneller auf“, sagt der Fachmann. Und bei der Ernte musst du dich nicht bücken – alles wächst direkt in Pflück-Höhe. Du musst allerdings damit rechnen, dass das Material etwa 150 bis 200 Euro kostet, schätzt Frank Gerber.

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