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Sieger im Forscher-Wettbewerb gesucht

19.05.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Manchmal riechen Menschen nach dem Essen aus dem Mund nach Knoblauch. Leute, die ihnen nahe kommen, finden das ekelig. Damit man aus dem Mund nicht mehr stinkt, haben zwei Schüler aus Bayern sich ein Gegenmittel ausgedacht. Mit ihrer Erfindung des Mundgeruch-Killers nehmen sie teil am Wettbewerb „Jugend forscht“. Da treten sie gegen andere Ideen von Schülern und Schülerinnen an – unter anderem gegen einen Schuh mit Alarm-Melder.

Die Veranstaltung startet am Donnerstag in Kiel in Schleswig-Holstein. Die jungen Erfinder stellen insgesamt 110 Projekte in der Stadt an der Ostsee vor. Fachleute, zum Beispiel Lehrer, gucken sich die Ideen ganz genau an.

Dann wählen sie in sieben Bereichen die Besten aus. Die neuen Ideen in dem Wettbewerb kommen zum Beispiel aus der Biologie, der Chemie oder der Technik. Die Gewinner erhalten Preise: Für ein Siegerprojekt gibt es zum Beispiel 1500 Euro.

Gestartet war diese Wettbewerbsrunde im vergangenen Jahr. Da meldeten sich mehr als 10 000 Nachwuchsforscher mit ihren Projekten an. Sie traten mit den Erfindungen erst in ihrer Gegend gegeneinander an.

Wer dort gewann, kam weiter. Wer alle Runden geschafft hat, kommt jetzt zum großen Finale nach Kiel. Das endet am Sonntag (22. Mai).

Der 20 Jahre alte Julian Neumayer aus Rheinland-Pfalz hat sich zum Beispiel den Schuh mit dem Alarm-Signal ausgedacht. Der Alarm geht los, wenn der Fuß zu stark angestrengt wird.

Dieser Spezialschuh kann Menschen helfen, die sich verletzt hatten und die nun allmählich wieder ihre Füße und Beine stärker bewegen sollen.

Bei dem Tüftel-Wettbewerb können Schüler ab der vierten Klasse teilnehmen. Die Obergrenze für das Alter liegt bei 21 Jahren. Entweder arbeiten die jungen Erfinder alleine oder in einer Gruppe von zwei oder drei Leuten.

Tüftler von 15 bis 21 Jahren treten im Bereich „Jugend forscht“ an. Für die Teilnehmer, die bis 14 Jahre alt sind, heißt der Wettbewerb „Schüler experimentieren“. Wenn die Jüngeren besonders gut sind, können sie auch bei den Großen mitmachen. Der jüngste Teilnehmer in Kiel ist elf Jahre alt und kommt aus Hessen.

Aus Baden-Württemberg haben sich dieses Jahr über tausend junge Forscher angemeldet. Wenn du nächstes Jahr auch bei „Jugend forscht“ mitmachen möchtest, kannst du dich im Internet schon mal informieren unter www.jugend-forscht.de.

Zwei Jungen vor ihrem Versuchsaufbau auf dem Landeswettbewerb zu „Jugend forscht“ in Würzburg am 5. April. Heute startet in Kiel das große Finale des Bundeswettbewerbs. 110 Projekte werden etwa in den Bereichen Chemie, Biologie und Technik präsentiert. Die Gewinner erhalten Preise: Für ein Siegerprojekt gibt es zum Beispiel 1500 Euro. Foto: David Ebener

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