Paulas Nachrichten

Sie kommen auf Samtpfoten

12.12.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Große Augen, weiches Fell und Samtpfoten. Wie süß! Wenn sie Katzen sehen, werden viele Leute schwach. Doch der nette Schein kann trügen. Wehe, wenn es nicht nach ihrem Willen geht. Dann fahren sie ihre Krallen aus, fauchen und können einem Kratzer verpassen!

Dass diese Tiere von vielen Menschen heftig geliebt werden, hat sicher auch mit ihrem Eigensinn zu tun. Miezen tun oft nur das, was sie wollen. Selbst mit Leckerlis lassen sie sich nicht immer bestechen. Aber trotzdem kann man oft gut mit ihnen schmusen. Wildkatzen, Stubentiger und Schmusekater laufen aber nicht nur irgendwo rum. Es gib sie auch als Helden in Büchern. dpa-Nachrichten für Kinder stellt einige vor:

– Das Buch „Warrior Cats“, also „Krieger-Katzen“, erzählt von Wildkatzen, die tief im Wald leben. Sie sind auf vier Gruppen – oder Clans (gesprochen: Kläns) – verteilt. Weil ihr Lebensraum immer kleiner wird und das Futter knapp, beginnen die Katzen sich zu bekriegen. Der kleine Hauskater Feuerpfote gerät mitten in die Kämpfe. Er ist die Hauptfigur im ersten Band. Er prescht durch die Wildnis, jagt und lernt ganz viel Neues in seiner neuen Umgebung.

– Katzen als Hauptfiguren sind auch in anderen Büchern sehr beliebt. „Der faule Kater Josef“ sitzt den ganzen Tag auf seinem Sofa und guckt fern. Bis er sich eines Tages einen Floh einfängt. Um den Plagegeist wieder loszuwerden, begibt sich Josef unter die Leute. Warum der Faulpelz am Ende der Geschichte lieber doch nicht ohne Floh leben möchte, hat mit einer hübschen Katzendame zu tun.

– Die liebenswürdige Katzenwitwe Mrs. Marlowe versteckt bei sich zu Hause eine große Mäusefamilie. Obwohl das im Katzenland verboten ist. Als die Nachbarin sie verpetzt, durchsuchen zwei Polizeikater ihre Wohnung, finden aber nichts. Denn Mrs. Marlowe zeigt sich erfindungsreich darin, die Polizei zu überlisten. Die Bildergeschichte „Mrs. Marlowes Mäuse“ schaut und liest man fast atemlos, weil man die ganze Zeit am Mitbibbern ist.

– „Auf Samtpfoten. Katzengedichte und Katzengeschichten“ zeigt, dass auch viele Dichter Katzenfreunde waren und sind. Die Sammlung von Texten mit schönen Bildern ist eine Liebeserklärung an die geheimnisvollen Tiere, die mal anschmiegsam, mal kratzbürstig sein können.

– „Meine Katze kratzt am liebsten an unserem Sofa, weil das streng verboten ist.“ Dieser Satz steht in „Katzen haben Klos mit Streuseln“ – zusammen mit anderen Beobachtungen. Kinder haben hier Bemerkenswertes über Stubentiger aufgeschrieben und gemalt. Das ist oft lustig, besonders wenn man schon etwas älter ist. Weitere Kostprobe gefällig? „Meine Oma isst sehr gerne Katzenzungen. Ich war vielleicht froh, dass das bloß Schokolade ist.“

Cover des Buches „Auf Samtpfoten: Katzengedichte und Katzengeschichten“ u. a. von Heinz Janisch, erschienen im Betz Verlag. Katzen sind geheimnisvolle Wesen und haben die Menschen schon immer fasziniert. In diesem Buch sind Katzengeschichten aus den unterschiedlichsten Ländern nacherzählt. Foto: Betz Verlag

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