Schwerpunkte

Paulas Nachrichten

Sicher über Stock und Stein – mit dem Mountainbike

26.07.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Fahrrad fahren auf geteerten Radwegen ist einfach. Aber wie ist das auf holprigen Feldwegen oder Waldwegen mit Wurzeln? Das geht am besten mit einem Mountainbike. Wenn man ein paar Tricks kennt, macht es noch mehr Spaß.

Mit einem Fuß auf dem Pedal und beiden Händen am Lenker wartet Dominik auf ein Zeichen. „Kann ich endlich losfahren?“, fragt der Zehnjährige ungeduldig. Als sein Trainer am anderen Ende der Wiese die Hand hebt, fährt Dominik los. Geschickt lenkt er sein rotes Mountainbike um die vielen kleinen Hütchen, die in kurzen Abständen hintereinander aufgereiht sind. Dann fährt er auf einen schmalen Holzsteg zu. Dafür gibt ihm der Trainer einen Tipp: „Du musst zuerst das Hindernis anpeilen. Sobald du aber auf dem Steg bist, schau nicht mehr runter, sondern geradeaus ans Ende.“

Nachdem Dominik den Parcours gemeistert hat, ist Daniel an der Reihe. Auch der Zwölfjährige gehört zu der Gruppe Mountainbiker, die an diesem Nachmittag beim Fahrtechnik-Kurs in Durach in Bayern mitmachen. „Ich wollte mal ausprobieren, was man mit dem Mountainbike alles machen kann. Und wie das geht, über irgendwas drüberzufahren oder über Absätze zu hüpfen.“ Er würde gerne alle Wege fahren können, ohne abzusteigen oder zu schieben.

Bevor Daniel und die anderen lernen, mit ihren geländetauglichen Fahrrädern kleine Hindernisse zu überwinden, schaut sich ihr Trainer Vossy Gardoni mit ihnen die Ausrüstung an und bespricht einige Grundregeln. Er erklärt, welche Körperhaltung wichtig ist, wenn man mit dem Mountainbike zum Beispiel über Wurzeln oder durch enge, schmale Kurven fahren will.

„Sobald es brenzlig wird, fahrt ihr am besten im Stehen und stellt die Pedale waagerecht. So könnt ihr gut mit dem Körper nach rechts oder links ausgleichen und das Gleichgewicht halten.“ Wenn es schwierig wird, gehören außerdem die Hände an die Bremshebel, sagt er. „Ihr müsst immer so fahren, dass ihr jederzeit bremsen könnt.“ Vossy Gardoni hat eine Menge Tipps auf Lager. Der 39-Jährige fährt seit über 20 Jahren Mountainbike und war schon oft bei Rennen dabei.

Am Ende des Kurses baut der Trainer noch ein Hindernis in den Parcours ein, das bei den Kursteilnehmern sehr beliebt ist: eine Wippe. „Ich will zuerst drüberfahren“, sagt Gian-Luca und lenkt sein silbernes Rad an den Start. Vorsichtig fährt der Siebenjährige die schmale Holzrampe hoch und blickt gespannt nach unten, als sie langsam zu kippen beginnt. Als er wieder sicher die Wiese erreicht hat, grinst er. „Gar nicht schwer“, ruft er den anderen begeistert zu und reiht sich gleich wieder in die Schlange ein.

Hier übt Fahrtechnik-Trainer Vossy Gardoni mit dem siebenjährigen Gian-Luca, wie man über eine Wippe fährt. Die Wippe ist ein beliebtes Hindernis. Foto: Birgit Klimke

Paulas Nachrichten

Eine echte Ritter-Rüstung

Auch Lanzen und Schwerter gehören dazu

LORSCH/MANNHEIM (dpa). In einer kleinen Schmiede in der Nähe der Stadt Mannheim wird das Mittelalter wieder zum Leben erweckt. Dort bauen Spezialisten die Ausrüstung eines mittelalterlichen Panzerreiters nach. Diese Reiter trugen…

Weiterlesen

Weitere Nachrichten von Paula Alle Nachrichten