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Seilspringen wie die Profis

20.04.2021 05:30, Von David Kluthe — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die mehrfache Deutsche Meisterin Mira Waterkotte berichtet über ihren Sport und gibt Tipps

Zum Aufwärmen oder aus Spaß im Garten: Seilspringen hat wohl jeder schon mal ausprobiert. Manche sind sogar richtige Profis in dem Sport wie zum Beispiel Mira Waterkotte.

Mira Waterkotte kann ihr Seil superschnell schwingen. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa
Mira Waterkotte kann ihr Seil superschnell schwingen. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

FRANKFURT/MAIN. Manchmal schwingt Mira Waterkotte ihr Seil so schnell, dass man es kaum noch sieht. Mit ein paar lockeren Sprüngen im Garten oder auf dem Schulhof hat das wenig zu tun. Seilspringen gibt es auch als richtige Sportart mit dem englischen Namen Rope Skipping.

Mira Waterkotte wurde schon mehrfach Deutsche Meisterin. Heute bringt sie auch Kindern bei, wie man am besten mit dem Seil umgeht und dabei coole Tricks zeigt. Im Interview berichtet sie über sich und ihren Sport.

Mira, wie bist du zum Sport gekommen?

Als ich sieben Jahre alt war, hat mich eine Freundin zum Seilspringen im Turnverein mitgenommen. Alle meine Freundinnen haben dann aufgehört, weil es ihnen nicht so viel Spaß gemacht hat. Mir hat es aber Spaß gemacht und ich hab es durchgezogen. Irgendwann habe ich angefangen, bei Wettbewerben mitzumachen und bei Shows oder im Fernsehen aufzutreten.

Wie laufen die Wettbewerbe beim Rope Skipping ab?

Normalerweise werden zwei verschiedenen Sachen bewertet: die Schwierigkeit und die Kreativität. Jeder Sprung hat einen eigenen Schwierigkeitsgrad. Bei manchen Disziplinen läuft Musik, dann zeigt man verschiedene Tricks. Außerdem gibt es Ausdauer-Disziplinen. Beim Laufschritt versucht man zum Beispiel, in 30 Sekunden oder in drei Minuten so viele Umdrehungen wie möglich zu schaffen – wobei immer nur der rechte Fuß gezählt wird.

Womit sollten Kinder am besten anfangen?

Erst mal alleine, dann zu zweit, entweder voreinander oder nebeneinander. Dann gibt es verschiedene Tricks: Doppeldurchschläge, über Kreuz, Hampelmann. Übung macht den Meister – nicht aufgeben. Unsere Trainerin hat uns immer erklärt, wie das geht. Und dann gibt es noch viele schwierigere Sachen. Zum Beispiel: das sogenannte „triple under“, also einmal hochspringen und dreimal durchschwingen.

Was braucht man als Anfänger, um loslegen zu können?

Man braucht nur ein Springseil. Am Anfang ist es auch ganz egal, was für eins. Wenn man ungefähr drei mal drei Meter Platz hat, reicht das aus. Auch wenn man in einer kleinen Wohnung wohnt, irgendwas ist eigentlich immer möglich.

Und wo kann man am besten springen?

Am besten in der Turnhalle. Draußen springen geht auch, am besten legt man eine Matte darunter. Immer auf Beton zu springen, ist nicht so ideal. Wenn man nur kurz springt, geht es auch mal barfuß. Ansonsten ist es immer besser mit Schuhen.

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