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Schwebend putzen

11.11.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Westen oder Gurte mit Bleigewichten gegen den Auftrieb

Wenn die Taucher und Taucherinnen das Seehundbecken im Tierpark Bochum putzen, tragen sie Gewichte aus Blei. Denn ohne die Gewichte würden sie gleich wieder einfach nach oben treiben.

Gründliche Putzarbeit: Eine Taucherin putzt die Wände des Seehundbeckens im Tierpark Bochum mit einem gelben Schwamm sauber.  Foto: Katharina Heimeier/dpa
Gründliche Putzarbeit: Eine Taucherin putzt die Wände des Seehundbeckens im Tierpark Bochum mit einem gelben Schwamm sauber. Foto: Katharina Heimeier/dpa

BOCHUM (dpa). „Die Gewichte sind in unseren Jackets (gesprochen: Djäkkets)“, sagt ein Fachmann. Damit sind Westen gemeint, die die Taucher und Taucherinnen über ihren Anzügen tragen.

Sie können diese Jackets vorne wie bei einem Rucksack mit Schnallen schließen. Manche tragen auch einen Gurt mit Gewichten aus Blei.

Beim Putzen müssen die Taucher und Taucherinnen an einer bestimmten Stelle im Wasser schweben, mal höher, mal tiefer.

Das hängt davon ab, ob sie gerade den Boden saugen oder die Fenster putzen.

Damit sie an der richtigen Stelle schweben, müssen sie Luft aus ihrem Jacket herauslassen oder einfüllen. Dazu haben sie einen kleinen Knopf an ihrer Ausrüstung. „Wir Taucher nennen das Tarieren“, erklärt der Experte.

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