Schwerpunkte

Paulas Nachrichten

Schneller gegen den Klimawandel

02.11.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Das Problem ist allen klar: Unser Planet wird zu warm, wenn nicht bald etwas geschieht. Trotzdem ist es nicht leicht, Lösungen zu finden, die alle Länder okay finden. Darum geht es aber gerade auf einer großen Konferenz.

Der britische Premierminister Boris Johnson (links) und der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Antonio Guterres (rechts), begrüßen die geschäftsführende Bundeskanzlerin Angela Merkel (Mitte) bei ihrer Ankunft zum UN-Klimagipfel COP26 in Glasgow. Tausende Menschen beraten derzeit in Glasgow über den Klimawandel. Auch wichtige Politikerinnen und Politiker gehören dazu wie Angela Merkel.  Foto: Christopher Furlong/Pool Getty/AP/dpa
Der britische Premierminister Boris Johnson (links) und der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Antonio Guterres (rechts), begrüßen die geschäftsführende Bundeskanzlerin Angela Merkel (Mitte) bei ihrer Ankunft zum UN-Klimagipfel COP26 in Glasgow. Tausende Menschen beraten derzeit in Glasgow über den Klimawandel. Auch wichtige Politikerinnen und Politiker gehören dazu wie Angela Merkel. Foto: Christopher Furlong/Pool Getty/AP/dpa

Diese Frage geht alle Menschen auf der Erde an: Wie lässt sich die Erhitzung unseres Planeten stoppen? In der Stadt Glasgow in Schottland versuchen derzeit Tausende Fachleute aus etwa 200 Ländern, Lösungen zu finden. Dazu beantworten wir einige Fragen.

Welche Ziele gibt es für den Klimaschutz?

1,5 Grad Celsius oder zumindest deutlich unter 2 Grad: Auf keinen Fall soll sich die Temperatur auf der Erde stärker erhöhen. Über dieses Ziel sind sich fast alle Länder einig. Deshalb sollen in Zukunft keine schädlichen Treibhausgase mehr in die Luft gelangen. Sie entstehen etwa, weil wir Unmengen an Kohle, Öl und Gas verbrannt werden, um Energie zu erzeugen. Stattdessen sollen die Menschen klimaneutral werden, also keine Treibhausgase mehr ausstoßen.

Was muss dafür auf der Konferenz in Glasgow geschehen?

Ein großer Erfolg des Treffens wäre für die Expertin Rixa Schwarz: „Die Länder einigen sich, die bisherigen Ziele viel schneller umzusetzen als bisher geplant.“ Das würde bedeuten, dass die Staaten sich bemühen, ihren Ausstoß an Treibhausgasen möglichst schnell zu senken. Auch der Experte Dirk Notz sagt: „Wir brauchen Zusagen für einen konkreten Zeitplan, wann die Welt klimaneutral werden soll.“

Warum beeilen sich nicht alle Länder gleich stark?

Ein Grund ist zum Beispiel: „Länder wie Russland und Saudi-Arabien wollen noch möglichst lange mit Gas und Öl Geld verdienen“, erklärt Rixa Schwarz. Manche Länder sagen auch: Um das Problem sollen sich zuerst die Länder kümmern, die bisher den größten Schaden angerichtet haben. Das sind etwa europäische Länder wie Deutschland und die USA. „Dem Klima ist aber egal, wo die Treibhausgase herkommen“, sagt Dirk Notz. „Jede Tonne CO2 macht das Klima wärmer.“ Deshalb wäre es sehr wichtig, wenn die reicheren Länder jetzt den ärmeren dabei helfen, klimaneutral zu werden. Das kann mit Geld geschehen, aber auch mit Wissen. So könnte Deutschland zum Beispiel andere Länder unterstützen, Energie aus Sonnenkraft zu erzeugen. dpa

Paulas Nachrichten

Paula hat ein Herz aus Gold

Paulas Thema heute: Das Edelmetall findet sich in vielen Redensarten

Hallo, liebe Kinder,

diese Woche bin ich wie immer in unser Heimbüro gewatschelt. Der Andreas, mein Reporterfreund. hat gemeint: „Oh, Paula, ich muss gleich mit unseren Kollegen reden. Aber ich…

Weiterlesen

Weitere Nachrichten von Paula Alle Nachrichten