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Schluss mit Grippe: Wie ein Impfstoff hergestellt wird

26.09.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

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„Es gibt viele verschiedene Impfstoffe gegen unterschiedliche Krankheiten wie Masern oder Windpocken“, erklärt die Biologin Anke Helten. Sie arbeitet bei einem der größten Impfstoff-Hersteller des Landes. Abhängig vom Impfstoff gibt es verschiedene Herstellungs-Verfahren. „Für die Produktion von Impfstoffen gegen Grippe sind zum Beispiel Hühnereier extrem wichtig.“

Das bedeutet: Kleine Mengen von dem Virus, gegen das geimpft werden soll, werden in einer riesigen Fabrik in befruchtete Hühnereier gespritzt, wie Helten erklärt. Die Eier stammen aber nicht von Hühnern auf normalen Bauernhöfen. Stattdessen kommen sie von Tieren, die unter besonderen Bedingungen gehalten werden. Sobald das Virus in den Eiern drin ist, vermehrt es sich in der Ei-Flüssigkeit ziemlich schnell. Nach ein paar Tagen ist diese Flüssigkeit dann voll mit riesigen Virus-Mengen.

„Diese Flüssigkeit wird mit Maschinen vorsichtig aus den Eiern gesaugt“, erklärt Fachfrau Helten. Jetzt haben die Hersteller also eine Art Virus-Suppe – die sie aber noch aufwendig bearbeiten müssen. Schließlich könnte die Virus-Flüssigkeit ja Menschen krank machen. „Deswegen werden die Viren in mehreren Schritten unter anderem sauber abgetötet, aufgereinigt, also saubergemacht, konzentriert und mit Chemikalien behandelt.“

Die Fachleute interessieren sich dabei aber nicht für die gesamte Flüssigkeit. Sie wollen vor allem winzig kleine Teile der Virus-Oberfläche haben. Dort sitzen nämlich bestimmte Strukturen, die für den Impfstoff wichtig sind. Deswegen werden nur diese Oberflächen-Formen aus dem Virus gebrochen und für den Impfstoff verwendet.

Das alles dauert viele Wochen. Doch irgendwann ist der Impfstoff fertig und wird in viele Länder verschickt. Wenn dann ein Patient zum Arzt kommt, muss dieser den Impfstoff meist nur noch aus der Packung nehmen und spritzen.

Viele Schritte bei der Produktion eines Impfstoffes werden nicht nur von Menschen, sondern von riesigen Maschinen gemacht, damit bei der Herstellung nichts schiefläuft. Foto: GlaxoSmithKline

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