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Schlagen ist verboten!

23.11.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Obwohl es nicht erlaubt ist, werden manche Kinder von ihren Eltern geschlagen

Eltern können manchmal wütend werden. Zum Beispiel, wenn man gelogen hat oder bockig ist. Manchmal kommt es sogar vor, dass Eltern ein Kind dann hauen. Dabei ist das verboten.

Ein Junge mit seinem Kuscheltier und einem Kopfkissen in den Händen steht in seinem Kinderzimmer.  Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa
Ein Junge mit seinem Kuscheltier und einem Kopfkissen in den Händen steht in seinem Kinderzimmer. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

BERLIN (dpa). Das Kinder von Eltern oder Lehrern geschlagen werden, war mal ganz normal. Zum Glück ist das heute nicht mehr so. Trotzdem kommt es manchmal noch vor, dass Eltern ihren Kindern etwa einen Klaps auf den Po oder eine Ohrfeige geben. Aber auch, wenn Mama oder Papa wirklich wütend waren: Schlagen ist nicht in Ordnung! Dafür gibt es sogar extra ein Gesetz.

Doch weil es immer noch vorkommt, haben Experten untersucht, was Menschen über solche Strafen für Kinder denken. „Schwere Formen körperlicher Gewalt wie die berüchtigte Tracht Prügel halten heute die wenigsten Menschen in Deutschland noch für angebracht“, sagt ein Experte. „Das ist gut so.“ Trotzdem ist immer noch die Hälfte mit diesem Satz einverstanden: „Ein Klaps auf den Hintern hat noch keinem Kind geschadet.“ Auch Ohrfeigen finden manche okay. Dabei ist das schon seit 20 Jahren verboten.

Warum aber halten sich Eltern manchmal nicht an das Verbot? Die Fachleute haben gemerkt: Wer als Kind mal eine Ohrfeige oder einen Klaps bekommen hat, findet es eher in Ordnung, wenn Kinder heute auch so behandelt werden.

Es gibt auch seelische Gewalt

Die Fachleute machen auch klar: Gewalt muss nicht immer mit Schlägen zu tun haben. Denn es gibt auch seelische Gewalt. Wenn die Eltern ihrem Kind etwa sagen: „Du schaffst das nie. Du bist eine Schande.“ Auch das ist Gewalt, erklärt der Experte.

Und was kannst du tun, wenn du selbst betroffen bist? Zum Beispiel mit den Eltern reden. Wenn das nicht hilft oder wenn du dich nicht traust, frag andere Erwachsene um Hilfe. Du kannst auch die Nummer gegen Kummer anrufen: die 116 111. Dort erreichst du Expertinnen und Experten, die sich auskennen und helfen können.

Auch wenn du mal mitbekommst, dass etwa jemand in deiner Schule von Gewalt betroffen ist, solltest du Erwachsenen davon erzählen. Die können notfalls etwa der Polizei oder dem Jugendamt Bescheid geben.

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