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Schepper, peng! So bastelst du ein Hörspiel

22.07.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Egal ob alleine oder zusammen mit Freunden – ein Hörspiel selbst machen kann richtig lustig sein. Denn mit der Mischung aus gesprochenem Text, Geräuschen und Musik kann man Zuhörer prima unterhalten . . .

Quietsch! Klirr! Autoreifen bremsen, Glas zerbricht. Und dann ruft ein Mann: „Schnell! Wir brauchen einen Arzt!“ – Wenn wir Geräusche und dazu noch einen Text hören, sind wir von einer Geschichte oft richtig gepackt. Wenn du ein Hörspiel selbst machen willst, brauchst du zuerst einen Einfall für die Handlung. „Vielleicht hat man selber eine Idee und Zeit, etwas zu schreiben“, sagt Hörspiel-Expertin Helga Kleinen. Wenn nicht – auch nicht schlimm. Suche dir doch eine Geschichte, die du nur ein bisschen zu kürzen und umzuschreiben brauchst.

„Bei Hörspielen muss man möglichst viel erzählten Text in Dialoge packen, sodass sich die verschiedenen Personen möglichst viel unterhalten“, sagt Helga Kleinen. Die 44-Jährige arbeitet für das Projekt Auditorix, bei dem sich alles um die Themen Hören und Hörspiele dreht.

Vieles, was im Hörspiel passiert, kann man auch durch Hintergrund-Geräusche erklären. Der Erzähler muss dann nicht sagen, dass es anfängt zu regnen. Es reicht, wenn man das Prasseln hört. Überhaupt sind Geräusche und Musik für Hörspiele total wichtig. „Dadurch wird ein Hörspiel lebendig, Musik regt die Fantasie an und es entstehen Bilder im Kopf“, sagt die Fachfrau.

Ein Hörspiel kann man prima zusammen mit Freunden aufnehmen – oder auch ganz alleine: „Man kann mit der eigenen Stimme in verschiedene Rollen schlüpfen“, sagt Helga Kleinen. Je nachdem wie du deine Stimme einsetzt, kann sie zum Beispiel nach einem brummigen Verkäufer oder einer strengen Lehrerin klingen.

Für die Produktion des Hörspiels brauchst du dann etwas Technik: Zum Beispiel ein Gerät, mit dem du aufnehmen kannst. Das kann ein digitales Aufnahmegerät sein, mit dem du die Aufnahme in den Computer überspielst und bearbeitest. Oder du sprichst direkt in den Computer. Dann brauchst du aber ein passendes Programm, Mikrofon und Kopfhörer.

Später kannst du alles nach Lust und Laune mit Schnittprogrammen bearbeiten. Manche davon gibt es umsonst im Internet. Vielleicht lässt du dir bei der Suche von einem Erwachsenen helfen. Das Gute an Schnittprogrammen ist: Du kannst deinen Text einsprechen und siehst ihn dann in Form von gezackten Linien. Versprecher, Schmatzer oder Huster kannst du rausschneiden und löschen.

Und dann kannst du die Aufnahme abmischen – also zum Beispiel Geräusche unter den Text legen. Das funktioniert mit sogenannten Tonspuren. Damit unterscheidet das Programm zum Beispiel zwischen Sprechtext und Geräuschen. Du kannst dann entscheiden, wann ein Geräusch einsetzt – vor der Sprache, währenddessen oder danach. Probier es einfach mal aus!

Für die Produktion des Hörspiels brauchst du ein Gerät, mit dem du aufnehmen kannst. Das kann ein digitales Aufnahmegerät sein, mit dem du die Aufnahme in den Computer überspielst und bearbeitest. Foto: Katharina Heimeier

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