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Schattenfangen und Becherspiele

19.05.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Tipps für draußen und zu Hause, um die Corona-Zeit erträglicher zu machen

Kinder haben es in der Corona-Zeit echt nicht leicht. Sie können kaum Freunde treffen. Auch Hobbys wie Sport im Verein sind oft nicht möglich. Fachleute machen sich deshalb schon Sorgen: Denn die Fitness vieler Kinder könnte sich verschlechtern.

BERLIN/KÖLN (dpa). Die Expertin für Sport und Gesundheit, Christine Joisten, hat aber Tipps und Ideen, die trotz Corona funktionieren. Denn es sei wichtig, möglichst viel Zeit draußen zu verbringen und sich zu bewegen. Sie schlägt zum Beispiel Inline-Skaten, Longboard fahren oder Seilspringen vor. Das sei gut für den Körper. Viel draußen zu sein, helfe aber auch für gute Stimmung in der Familie.

Kinder ab sechs Jahren sollten bei gutem Wetter etwa eine Stunde am Tag draußen sein, rät die Expertin: „Man kann sich mit Sport besser konzentrieren und man ist entspannter und besser gelaunt.“

Wie wäre es zum Beispiel mit Schattenfangen? Dabei ist man an der frischen Luft, und die Sonne muss scheinen. Das Spiel wird zu zweit oder dritt gespielt. Einer ist der Fänger. Er will den Schatten eines Mitspielers erwischen. Klappt es, muss der Fänger laut „gefangen“ rufen. Danach muss der Gefangene als neuer Fänger die Schatten jagen.

Manche Bewegungsspiele gehen gut auch mal digital, meint die Expertin. Man schaltet sich am Computer oder Smartphone zusammen und macht dann gemeinsam Sport.

Online kann man zum Beispiel Becherspiele ausprobieren. Dabei fängt man mit einem ausgewaschenen Joghurtbecher Tischtennisbälle auf. Jeder hat seinen eigenen Ball, wirft ihn hoch und versucht, ihn mit dem Becher wieder zu fangen. Da muss man manchmal richtig hüpfen, damit das klappt. Der Ball kann auch auf den Schreibtisch geworfen und dann gefangen werden. Wer mehr schafft, gewinnt.

Für das Kellnerspiel braucht man Bierdeckel und kleine Gegenstände wie Anspitzer, Geldstücke oder Radiergummis. Die Gegenstände werden auf dem Bierdeckel zu einem Ziel transportiert. Natürlich ohne runterfallen! Wer am meisten schleppt, hat gewonnen.

Wer dann noch Puste hat, misst sich beim Storchenspiel mit Freunden: Wer schafft es wohl, am längsten auf einem Bein zu stehen?

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