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Riesiger Zapfen von einem seltenen Palmfarn

12.09.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

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Deshalb wollen die Fachleute in Tübingen alles unternehmen, damit sich die Pflanzen vermehren können.

Das ist allerdings gar nicht so einfach. Denn bei den Palmfarnen gibt es männliche und weibliche Pflanzen. Und beide müssen blühen, damit sie sich fortpflanzen können.

In Tübingen wächst ein weiblicher Brotpalmfarn. Eine männliche Pflanze, die auch gerade blüht – das ist sehr schwer zu finden. Deshalb sollen nun tiefgefrorene Pollen aus Freiburg und aus Großbritannien nach Tübingen gebracht werden.

Danach müssen die Gärtner nur noch warten, bis sich die Zapfenschuppen öffnen. Dann mischen sie die Pollen mit Wasser und spritzen sie durch die Schlitze ins Innere des Zapfens. So entstehen Samen, aus denen neue Brotpalmfarne wachsen können.

In der Natur geht es einfacher: In der tropischen Heimat der Palmfarne übernehmen den Job zum Beispiel kleine Rüsselkäfer.

Damit viele Käfer vorbeischauen, wenden manche Palmfarnarten einen Trick an. Die Käfer mögen den Pollen der männlichen Zapfen sehr gern. Sie fressen davon – und etwas bleibt dabei an ihnen hängen. Kommen sie danach an einem weiblichen Zapfen vorbei . . . hmm! Der duftet gut. Und außerdem ist es in der Nacht drinnen viel wärmer als draußen. Durch schmale Schlitze schlüpfen die Käfer in den Zapfen hinein – und bestäuben ihn so.

Palmfarne und Dinosaurier

Palmfarne sind urtümliche Gewächse. Es gab sie schon, als Dinosaurier noch auf der Erde lebten. Vor etwa 300 Millionen Jahren tauchten die ersten Palmfarne auf, erklärten die Pflanzenexperten in Tübingen.

In Tübingen blüht gerade ein weiblicher Brotpalmfarn. Foto: Bernd Weißbrod

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